Nach Ablauf der Dopingsperre 2012

Frei will in den Profiradsport zurückkehren

Foto zu dem Text "Frei will in den Profiradsport zurückkehren"
Thomas Frei (BMC Racing) Foto: ROTH

09.12.2010  |  (rsn) – Der Schweizer Thomas Frei will nach Ablauf seiner Dopingsperre im April 2011 wieder in den Profiradsport zurückkehren. Das kündigte der 26-Jährige im Gespräch mit der australischen Website 602nds.com an. Sein Traum sei, ein neues Team zu finden und die Tour de France auf den Champs Elysees zu beenden, so Frei, der nach einem positiven EPO-Test im April 2010 zugab, seit 2009 gedopt zu haben. Danach war er von seinem BMC Racing-Team entlassen worden. Zuvor stand der Solothurner von 2007 bis 2008 bei Astana unter Vertrag.

Frei nannte bis heute aber keine möglichen Hintermänner und Lieferanten. „Wenn ich etwas sage, bin ich der, den es am wenigsten am ’Grind’ trifft. Bei einem Arzt ist das etwas anderes, der kriegt ein lebenslanges Berufsverbot“, hatte Frei auf einer damaligen Pressekonferenz sein Schweigen begründet. Er sei den Dopingkontrolleuren nur ins Netz gegangen, weil er nach der Verabreichung einer Mikrodosis EPO nicht daran gedacht habe, ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.

Frei arbeitet nach eigenen Angaben mittlerweile mit dem Mapei-Trainingszentrum in Italien zusammen – das auch Ivan Basso und Riccardo Ricco betreut - und will unter anderem eine komplette Rennsaison nachstellen, um in Form zu bleiben.“ Wir haben 50 bis 60 Rennen für die Zeit der Sperre als Simulation geplant. Meinen Terminplan für 2011 habe ich bereits“, sagte der Schweizer U23-Straßenmeister von 2002. „Das Mapei-Zentrum hat viele Möglichkeiten, um meine Leistung zu verbessern und ich freue mich darauf das zu lernen, was sie mir anbieten. Ich glaube, wenn ich das gut mache, kann ich als besserer Radfahrer und als ein sauberer Radfahrer zurückkehren!"

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