Sturzfolgen von Paris-Roubaix

Hoste, Peña und Davis verletzt

Von Matthias Seng

13.04.2005  |  Paris-Roubaix bestätigte auch diesmal wieder seinen Ruf als „Hölle des Nordens“. Zahlreiche Fahrer stürzten, vor allem auf den gefürchteten Kopfsteinpflasterpassagen, den Pavés. Am schlimmsten erwischte es Leif Hoste vom Armstrong-Team Discovery Channel. Der Belgier stürzte auf einer Pavé, fuhr das Rennen aber noch weiter und wurde am Ende sogar noch 33. Im Krankenhaus von Brügge diagnostizierten die Ärzte eine Fraktur des Brustbeins sowie einen Lungenriss. Nach Angaben von Dirk Demol, Sportlicher Direktor bei Discovery, wird Hoste auf unbestimmte Zeit ausfallen, zumindest aber keines der Frühjahrsrennen mehr bestreiten können. Außerdem wird er seine Giro-Teilnahme absagen müssen. In frühestens sechs Wochen wird der Hoste wieder mit dem Training beginnen können.

Viel früher traf es bereits Victor Hugo Peña (Phonak), der noch in der neutralen Zone stürzte und dabei mit rechte Schulter und Brustkorb auf einen Randstein knallte, musste nach 20 Rennkilometern das Rennen aufgeben. Im Krankenhaus von Roubaix wurde eine Fraktur des Brustwirbels festgestellt. Der kolumbianische Neuzugang wird dem Schweizer Team voraussichtlich sechs Wochen fehlen.

Nach 128 Kilometern war für Allan Davis das Rennen zu Ende. Der Australier in Diensten des spanischen Liberty-Seguros-Teams brach sich bei einem Sturz auf einem der Pavés das Schlüsselbein und verletzte sich dazu noch an Knie und Ellenbogen.

(Quelle:cyclingnews.com)

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