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19.06.2019 | (rsn) - Nachdem er keinen Platz in der Giromannschaft seines Teams Bahrain – Merida bekam, musste Hermann Pernsteiner seinen Renneinplan umgestalten. Nach der Tour de Romandie und der Tour of California ging es für den Niederösterreicher letzte Woche wieder nach Frankreich, wo er das Critérium du Dauphiné auf Rang 16 abschloss.
"Die Dauphiné ist wirklich gut gelaufen. Nach Kalifornien habe ich doch sehr lange gebraucht um mich zu erholen. Doch vor dem Auftakt in Aurillac habe ich gespürt, dass ich in guter Form bin. Natürlich ist es schwer einzuschätzen, denn der Großteil des Feldes bereitete sich auf die Tour de France vor“, war der 28-Jährige im Gespräch mit radsport-news.com zufrieden mit seiner Vorstellung.
Vor allem in den bergigen Schlussetappen zeigte Pernsteiner seine Kletterfähigkeiten und verpasste ein noch besseres Ergebnis, nachdem er sich brav in den Mannschaftsdienst für Dylan Theuns stellte. "Ich habe mich dann aus der Fluchtgruppe zurückfallen lassen, als Dylan Probleme bekam. Auf den letzten zehn Kilometern konnte ich ihn noch fast an die Favoritengruppe heranfahren und so haben wir auch seinen sechsten Gesamtrang verteidigt“, berichtete er.
In den nächsten Wochen wird Pernsteiner es ruhiger angehen lassen. Die Österreich Rundfahrt, welche er 2018 auf Rang zwei beendete, wird er im Juli nicht bestreiten. Für den 28-Jährigen geht es stattdessen ins Höhentraining. Davor wird er noch die heimischen Meisterschaften bestreiten: "Allerdings ohne spezielle Ambitionen, da es ja ohnehin sehr schwer wird gegen die starke Bora-Mannschaft. Sie sind alle in Topform und können mehrere Karten spielen“. Bei der Polen-Rundfahrt beginnt dann Pernsteiners zweite Saisonhälfte.
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