Straße, Cross, Mountainbike

Van der Poel fährt bis Tokio 2020 dreigleisig

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Mathieu van der Poel (Corendon - Circus) | Foto: Cor Vos

11.02.2019  |  (rsn) - Nach seiner Rekordjagd in der Cross-Saison 2018/19, bei der er am gestrigen Sonntag beim Superprestige in Hoogstraten seinen 30. Sieg feierte, wird Mathieu van der Poel (Corendon - Circus) auch künftig im Gelände unterwegs sein - und das, obwohl sein Team seit diesem Jahr mit einer ProContinental-Lizenz ausgestattet ist und vor allem im Frühjahr ein ambitioniertes Straßenprogramm absolvieren wird.

Corendon - Circus hat unter anderem Wildcards für Gent-Wevelgem, die Flandern-Rundfahrt und das Amstel Gold Race erhalten und verdankt diese Einladungen vor allem seinem großen Star, der allerdings erst nach den Olympischen Spielen von Tokio 2020 sein Programm reduzieren will.

"Ich werde auf jeden Fall noch einige Saisons ein volles Cross-Programm fahren und bis zu den Spielen (von Tokio) Cross, Straße und Mountainbike kombinieren, ehe danach eine Disziplin wegfällt", sagte van der Poel zu Sporza, nachdem er auch den siebten und vorletzten Lauf der Superprestige-Serie gewonnen hatte.

Kurzfristiges Ziel des 24-Jährigen ist aber der Rekord von Sven Nys, der 2006/07 sämtliche acht Superprestige-Rennen gewonnen hat. Sollte van der Poel am Samstag auch das Finale in Middelkerke für sich entscheiden, würde er mit dem berühmten Belgier gleichziehen. "Jetzt, da ich so nah dran bin, möchte ich das auch schaffen“, kündigte der Cross-Weltmeister am Sonntag an.

Angesichts seiner erdrückenden Überlegenheit in diesem Winter zweifelt kaum jemand daran, dass van der Poel sein Vorhaben auch wird in die Tat umsetzen können.

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