Ronde von Limburg bleibt eine Sache für Crosser

Van der Poel schlägt im Sprint überraschend Bouhanni

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Mathieu van der Poel (Corendon-Circus)| Foto: Cor Vos

10.06.2018  |  (rsn) - Die Ronde van Limburg (1.1) bleibt in Händen der Cross-Spezialisten. Nachdem im letzten Jahr Weltmeister Wout Van Aert erfolgreich war, schnappte sich diesmal Europameister Mathieu van der Poel (Corendon-Circus) nach 200 Kilometern rund um Tongeren den Sieg. Im bergaufführenden Sprint ließ der Niederländer, zuletzt Gewinner der Boucles de la Mayenne, den Franzosen Nacer Bouhanni (Cofidis) deutlich hinter sich. Platz drei ging an den Belgier Tim Merlier (Verandas Willems).

"Dass ich hier im Sprint gewinnen, das kommt auch für mich überraschend", sagte van der Poel, für den es beim belgischen Eintagesrennen bereits der zweite Sieg war, nachdem er bereits 2014 erfolgreich war, damals vor Paul Martens (LottoNL-Jumbo).

Eine vier Fahrer starke Ausreißergruppe um Senne Leysen (Verandas Willems) hatte sich direkt nach dem Start auf und davon gemacht und bei der Jagd über die zahlreichen Anstiege und Kopfsteinpflasterpassagen einen Maximalvorsprung von knapp fünf Minuten herausgefahren, den das Quartett bis 80 Kilometer vor dem Ziel behauptete.

Und auch in der Folgezeit stellten die vier Ausreißer das Peloton vor eine schwere Aufgabe. Erst vier Kilometer vor dem Ziel waren Leysen, der zum kämpferischsten Fahrer des Rennens gekürt wurde, und seine Begleiter gestellt. Nachfolgende Attacken blieben ohne Erfolg, so dass gut 40 Fahrer den Sieg im Sprint unter sich ausmachten, wobei van der Poel überraschend den derzeit ebenfalls starken Bouhanni schlagen konnte.

Endstand:
1. Mathieu van der Poel (Corendon-Circus)
2. Nacer Bouhanni (Cofidis) s.t.
3. Tim Merlier (Pauwels sauzen)

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