Vorschau 54. GP Gippingen

Macht Degenkolb den Schweizern einen Strich durch die Rechnung?

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John Degenkolb (Trek-Segafredo) | Foto: Cor Vos

08.06.2017  |  (rsn) - Der heute anstehende GP Gippingen (1.HC) dient vielen Fahrer als Warm-Up für die am Samstag beginnende 81. Tour de Suisse. Vor allem die Schweizer sind beim Heimspiel ausgesprochen motiviert. Doch ein Deutscher könnte den Eidgenossen gleich bei seiner ersten Teilnahme einen Strich durch die Rechnung machen.

Das Rennen wird traditionell auf einem 18,7 Kilometer langen Rundkurs ausgetragen, der insgesamt zehn Mal zu bewältigen ist. Nach dem Start in Leuggern geht es direkt bergauf bis kurz hinter Schlatt, wo nach 2,4 ansteigenden Kilometern die jeweilige Bergwertung der Runde abgenommen wird. Danach geht es leicht bergab oder eben zurück nach Leuggern zur ebenfalls ansteigenden Zielgeraden. Insgesamt müssen die Profis 3580 Höhenmeter bewältigen.

Trotzdem dürfen sich auch hügelfeste Sprinter Chancen ausrechnen, wie ein Blick auf die letzten beiden Jahre zeigt. Da trugen sich nämlich Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo/2016) und Alexander Kristoff (Katusha-Alpecin/2015) in die Siegerliste ein.

Deshalb zählt bei der 54. Auflage des GP Gippingen auch John Degenkolb (Trek-Segafredo) zu den Favoriten, ebenso wie sein belgischer Teamkollege Jasper Stuyven, Magnus Cort Nielsen (Orica-Scott), Bora-Sprinter Sam Bennett, Kristian Sbaragli (Dimension Data), Oscar Gatto (Astana), Francesco Gavazzi (Androni), Niccolo Bonifazio (Bahrain-Merida) und Sacha Modolo (UAE Team Emirates) sowie der Schweizer Dylan Page (Nationalteam).

Einer Sprintentscheidung zuvor kommen wollen Pages Landsleute Michael Albasini (Orica-Scott), Gregory Rast (Trek-Segafredo), Silvan Dillier, Stefan Küng (beide BMC), Mathias Frank (Ag2r) und Patrick Schelling (Vorarlberg) sowie die Österreicher Lukas Pöstlberger und Gregor Mühlberger (beide Bora-hansgrohe). Aber auch Xandro Meurisse (Wanty-Grope Gobert),  Andrea Vendrame (Androni),  Rui Costa (UAE Team Emirates),  Ion Izagirre (Bahrain-Merida) und Samuel Sanchez (BMC) sowie Rein Taaramae (Katusha-Alpecin) werden alles daran setzen, dass es nicht zu einer Massenankunft kommt.

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