Erst krank, dann schwer gestürzt

Thurau: Eine Klassikersaison zum Abhaken

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Björn Thurau (Europcar) bestimmte über weite Strecken die 3. Etappe von Tirreno-Adriatico | Foto: Cor Vos

15.04.2014  |  (rsn) – Nach einem vielversprechenden Saisonstart mit zahlreichen Offensivaktionen, die etwa bei der Tour Down Under, der Mallorca Challenge und Tirreno-Adriatico beinahe zum Erfolg geführt hätten, ging Björn Thurau (Europcar) optimistisch in die ganz großen Frühjahrsklassiker. Dabei lief es dann aber überhaupt nicht nach Wunsch des 25-Jährigen.

Bei Mailand-San Remo stieg Thurau krankheitsbedingt vorzeitig vom Rad und musste deshalb auch bei der Flandern-Rundfahrt passen. Bei Paris-Roubaix stand der Deutsche wieder am Start, kam aber nach einem heftigen Sturz nicht im Velodrome von Roubaix an.

„Die Klassiker waren einfach nur zum Abhaken“, bilanzierte Thurau entsprechend gegenüber radsport-news.com.

Bei seinem Sturz bei Paris-Roubaix zog sich der Hesse Prellungen am ganzen Körper, tiefe Schürfwunden sowie einen Bluterguss um das linke Knie, an dem auch das Innenband überdehnt wurde, zu.

Deshalb muss er auch auf seinen Start beim Brabantse Pijl (Kat. 1.HC) am Mittwoch und dem GP Denain (Kat. 1.1) am Tag darauf verzichten. „Wenn alles gut läuft, hoffe ich bei Rund um Köln wieder starten zu können“, so Thurau, der im Rheinland mit der Nationalmannschaft im Einsatz sein wird.

 

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