Im Finale des GP Plouay eingebaut

Degenkolb konnte nicht sprinten, wie er wollte

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John Degenkolb (Atgos-Shimano) beim GP Ouest France Plouay | Foto: ROTH

02.09.2013  |  (rsn) – Nach seinem souveränen Sieg bei den Hamburger Cyclassics zählte John Degenkolb (Atgos-Shimano) auch am Sonntag in Plouay beim GP Ouest France zu den heißen Sieg-Kandidaten. Zwar war der 24-Jährige nach den 243 Kilometern des schweren Eintagesrennens durch die Bretagne bester deutscher Fahrer – aber Rang zehn war nicht das, was sich Degenkolb vorgenommen hatte.

„Wenn ich ein paar Positionen weiter vorne gewesen wäre, bin ich sicher, dass ich die Beine gehabt hätte, heute in Plouay zu gewinnen. So etwas sage ich nicht oft. Aber meine Form ist derzeit wirklich gut“, schrieb der Argos-Kaptiän am Sonntagabend auf seiner Website. Doch im Zielsprint war Degenkolb in einer ungünstigen Position und von seinen Konkurrenten eingebaut.

„Kurz nach dem Rennen war ich echt sauer. Mittlerweile habe ich mich aber wieder abreagiert“, schilderte er seine wechselnden Gefühlslagen. „Es gehört aber zum Radsport eben auch dazu, dass man mal eingebaut ist und nicht so sprinten kann, wie man will.“

Degenkolb zog hinsichtlich seiner letzten Saisonhöhepunkte dann aber doch ein ausgesprochen positives Fazit des GP Plouay. „Mit Blick auf die WM kann ich viel von heute mitnehmen. Am letzten Berg konnte ich eine Attacke mitgehen und habe mich sehr gut gefühlt. Der ganze Verlauf hat mir nach Hamburg erneut gezeigt, dass ich eine Distanz von knapp 250 Kilometern gut wegstecken kann“, erklärte der WM-Vierte von Valkenburg.

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