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24.03.2013 | (rsn) – Das Team Bergstraße-Jenatec geht 2013 in seine erste Saison als Continental-Team. Am Rande der Teampräsentation in Weinheim sprach Radsport News mit dem Teamchef Danilo Carocci über das Projekt, seine ersten Eindrücke von der neuformierten Mannschaft und die Zielsetzungen.
Die ersten Wochen als Continental-Team liegen hinter Ihnen und Ihrer Mannschaft. Wie sind Ihre Eindrücke?
Carocci: Die Rennen, die wir bis dato bestritten haben, waren für uns kein Neuland. Den Omloop van het Waasland etwa sind wir auch schon im letzten Jahr als Amateur-Team gefahren. Wir wissen, was uns erwartet, aber auch, dass es für uns bei den internationalen Rennen ein ganz harter Brocken werden wird.
Das Team wurde mit sieben Neuzugängen verstärkt. Können Sie schon etwas über den Leistungsstand der Neuen sagen?
Carocci: Dazu ist es noch etwas früh. Es ist auf jeden Fall eine sehr ausgeglichene Mannschaft. In den letzten Jahren waren wir nicht so breit aufgestellt, hatten dafür aber mit Fabian Schnaidt oder auch Harry Kraft eine klare Spitze dabei. Das ist noch nicht erkennbar, dafür hat das gesamte Team aber ein recht hohes Grundniveau.
Welche Rolle wird die Rad-Bundesliga für das Team spielen?
Carocci: Natürlich ist die Bundesliga für uns ein wichtiger Teil des Rennkalenders. Da werden wir zur Vorbereitung viele harte Rennen fahren. Allerdings werden wir unsere Rennplanung nicht mehr völlig nach den Bundesliga-Rennen ausrichten. Wenn wir ein hochwertigeres Rennen im Ausland fahren können, dann werden wir das vorziehen. Deshalb ist auch die Teamwertung der Bundesliga für uns nur bedingt ein Thema.
Was wird die Saison zu einer erfolgreichen machen?
Carocci: Eine erfolgreiche Saison wird es, wenn wir das ganze Jahr gut meistern, auch finanziell und von der Logistik her. International wollen wir mitfahren, national aber vorne reinfahren.
Welche Perspektive hat das Team Bergstraße-Jenatec?
Carocci: Wenn ich sehe, welch großen Aufwand wir für den Continental-Status haben betreiben müssen, dann ist alles andere ganz, ganz weit entfernt. Wenn wir gute Fahrer bekommen, dann werden wir sie sicherlich nicht ablehnen. Wir möchten auch nicht mehr nur das klassische Ausbildungsteam sein. Im Continental-Bereich ist eigentlich auch nur noch schwer von „Ausbildung“ zu sprechen. Die Jungs müssen schon richtig was können. Wir wollen nicht nur ausbilden, sondern auch Erfolge haben.
Mit Danilo Carocci sprach Christoph Adamietz.
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