Im Teamsprint soll nochmal Gold her

Nimke beendet nach Olympischen Spielen seine Karriere

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Die deutschen Teamsprinter René Enders, Stefan Nimke und Robert Förstemann (v.l.) bejubeln die Goldmedaille bei der Bahn-EM in Apeldoorn. | Foto: ROTH

31.07.2012  |  London (dapd) - Bahn-Weltmeister Stefan Nimke beendet nach den Olympischen Spielen in London definitiv seine Karriere. "Mit dem Leistungssport, so wie ich ihn jetzt betreibe, ist Schluss. Den Aufwand, die vielen Wochen, die ich unterwegs bin, das will ich nicht mehr. Da habe ich keinen Bock mehr drauf. Ich will mich der Polizeiausbildung im Land Mecklenburg-Vorpommern widmen, die will ich zu Ende bringen", sagte Nimke im Interview der Nachrichtenagentur dapd. "Ob ich in irgendeiner Form sportlich weitermache oder bei der Polizei eine Aufgabe angehen werde, wird die Zeit bringen. Da bin ich offen. Aber mit dem Leistungssport in der Form ist Schluss."

Zuvor möchte der 34-jährige Schweriner bei seiner vierten Olympia-Teilnahme am Donnerstag im Teamsprint seine fünfte Medaille holen, möglichst die goldene. "Die Erwartungen sind hochgesteckt. Dass wir um Gold fahren wollen, ist kein Geheimnis. Das Potenzial dazu haben wir", so Nimke selbstbewusst.

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