Kiwilews Witwe: Sieg bei Paris-Nizza erkauft

Neue Bestechungsvorwürfe gegen Winokurow

Foto zu dem Text "Neue Bestechungsvorwürfe gegen Winokurow"
Alexander Winokurow (Astana) musste nach einem Sturz auf der 9. Etappe die 98. Tour de France aufgeben. | Foto: ROTH

04.07.2012  |  Rouen (dapd) - Neben seinem Sieg beim Frühjahrsklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich soll sich Alexander Winokurow mindestens einen weiteren Erfolg erkauft haben. Das berichtet das Schweizer Magazin "Illustre".

Die Witwe des 2003 bei der Fernfahrt Paris-Nizza gestorbenen Andrej Kiwilew, Natalja Kiwilew, wirft Winokurow vor, in diesem Rennen für einen Etappensieg gezahlt zu haben. "Er hat anderen Fahrern 3000 Euro gezahlt, damit sie ihn gewinnen lassen, weil er dann Andrej diesen Sieg widmen wollte", sagte Kiwilew dem Magazin. In einem demnächst erscheinenden Buch will die Witwe weitere Details veröffentlichen.

"Illustre" hatte bereits darüber berichtet, dass der Kasache für seinen Sieg in Lüttich 2009 100.000 Euro an den mit ihm damals im Rennen führenden Russen Alexander Kolobnew zahlte. Winokurow hatte diese Anschuldigungen stets bestritten.

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