Huzarski wird Achter am Lago Laceno

NetApp übertrifft beim Giro die Erwartungen

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Bartosz Husarski (NetApp) belegte auf der 8. Giro-Etappe den achten Platz.| Foto: ROTH

13.05.2012  |  (rsn) - Nachdem das deutsche Team NetApp bereits auf der 6. Etappe des Giro d'Italia mit Platz fünf durch Cesare Benedetti überraschte, legte heute sein Teamkollege Bartosz Husarski mit einem guten achten Platz auf der 8. Etappe in Lago Laceno nach und sicherte seinem Team damit die zweite Top Ten-Platzierung. Der 31 Jahre alte Pole verbesserte sich nach dem heutigen Tag zudem auf Platz 25 der Gesamtwertung und ist damit bester NetApp-Profi.

Den Tagessieg sicherte sich der Italiener Domenico Pozzovivo (Colnago-CSF), der sechs Kilometer vor dem Ziel attackierte und als Solist das Ziel am Lago Laceno erreichte. Die Plätze zwei und drei gingen an die Spanier Benat Intxausti Elorriaga (Movistar) und Joaquin Oliver Rodriguez (Katusha).

Am Ende der ersten Giro-Woche zog Enrico Poitschke eine positive Zwischenbilanz. „Die erste Woche hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Hier Platz fünf und acht zu holen ist eine wirklich ausgezeichnete Leistung der Mannschaft. Wir sind heute mehr als zufrieden“, lobte NetApps Sportlicher Leiter seine Fahrer.

Huzarski der seit 2011 für den deutschen Zweitdivisionär unterwegs ist, machte vergangenes Jahr schon auf sich aufmerksam, als er ins Führungstrikot der Türkei-Rundfahrt schlüpfte und diese auf Rang sechs beendete. In diesem jahr wurde er hinter seinem Teamkollegen Jan Barte zweiter der Settimana Coppi e Bartali und gewann mit seinen Mannschaftskollegen das Teamzeitfahren der Rundfahrt.

Nachdem NetApp am Samstag noch durch den Schweizer Reto Hollenstein in der Ausreißergruppe des Tages vertreten gewesen war, schaffte es auf der 229 Kilometer langen 8. Etappe keiner der Fahrer in Blau-Weiß in die Gruppe, die das Rennen lange Zeit bestimmte.

„Als positiven Nebeneffekt konnten wir Kräfte für das Finale sparen. Das Team hat Bartosz dann in sehr guter Position am Anstieg zum Colle Molella abgesetzt. Obwohl der Schlusssprint auf der flachen Zielgerade nicht ganz optimal für ihn gelaufen ist, konnte er sich noch diese sehr gute Platzierung sichern“, schilderte Poitschke das Finale.

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