BDR-Präsident zieht positives Saisonfazit

Scharping sieht den deutschen Radsport im Aufwind

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Rudolf Scharping auf der Hauptversammlung des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR)

Foto: ROTH

14.12.2011  |  (rsn) - Der deutsche Radsport befindet sich nach Meinung von BDR-Chef Rudolf Scharping wieder im Aufwind. “In den zurückliegenden schwierigen Zeiten ging es in erster Linie darum, den Tod des Radsports zu vermeiden. Das ist uns gelungen“, so der Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) in einer Verbandsmitteilung mit Blick auf die Dopingproblematik. „Wir haben Vertrauen zurückgewonnen, aber der Weg bleibt noch schwierig.“

Zugleich zog Scharping ein positives Fazit der abgelaufenen Saison, in der die Athleten des BDR insgesamt 32 Gold-, 23 Silber- und 21 Bronze-Medaillen einfuhren. Dabei ragten vor allem die durch Tony Martin und Judith Arndt errungenen Titel in den WM-Zeitfahren von Kopenhagen heraus. Dazu kamen Bronzemedaillen durch André Greipel und Ina Teutenberg in den Straßenrennen. Alle vier zählen auch zu den Favoriten bei den Olympischen Sommerspielen von London 2012.

„Das Leistungspotenzial unserer Athletinnen und Athleten, ihr Ehrgeiz und ihre Disziplin in der Vorbereitung versprechen erfolgreiche Spiele“, meinte der 64-Jährige dazu. Neun Monate vor den Spielen ist der BDR in 14 von 18 Radsport-Disziplinen startberechtigt.

Zudem konnte Scharping auch einen neuen Sponsor vorstellen. JA Solar, ein Unternehmen für erneuerbare Energien, wird den BDR bis 2014 – mit Option auf zwei weitere Jahre – unterstützen. „Ich bin überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit JA Solar, mit Skoda, Bio-Racer und allen anderen unserer Sponsoren, die uns auch in Krisenzeiten zur Seite standen, dazu beiträgt, dass der Bund Deutscher Radfahrer auch in Zukunft zu den erfolgreichsten olympischen Sportverbänden unseres Landes zählen wird“, meinte der frühere SPD-Vorsitzende.

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