TDU: Ventoso gewinnt 5. Etappe

Goss kommt näher an Cameron Meyer heran

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Francisco Ventoso (Movistar) hat die 5. Etappe der Tour Down Under gewonnen. Foto: ROTH

22.01.2011  |  (rsn) – Cameron Meyer (Garmin-Cervélo) hat auf der vorentscheidenden 5. Etappe der Tour Down Under zwar seine Führung im Gesamtklassement verteidigt. Der 23 Jahre alte Australier liegt jetzt aber nur noch acht Sekunden vor seinem Landsmann Matthew Goss (HTC-Highroad), der auf dem 131 Kilometer langen Tagesabschnitt von McLaren Vale nach Willunga Dritter wurde. Den Sieg sicherte sich im Sprint einer 15-köpfigen Spitzengruppe der Spanier Francisco Ventoso (Movistar) vor dem Australier Michael Matthews (Rabobank), der die 3. Etappe gewonnen hatte.

Auf dem schwersten Teilstück der Rundfahrt, das auch wieder zwei Mal über den Willunga Hill führte, belegte Ventosos Landsmann und Teamkollege José Joaquin Rojas Rang vier. Der Australier Luke Roberts (UNI SA – Australia) kam auf Platz fünf und sicherte sich das Bergtrikot. Dahinter folgten auf den Plätzen sechs bis zehn der Südafrikaner Robert Hunter (Radio Shack), der Franzose Blel Kadri (Ag2r), der Italiener Alessandro Ballan (BMC), der Belgier Ben Hermans (Radio Shack) und der Brite Ben Swift (Sky), Gewinner der 2. Etappe.

Cameron Meyer, der das ockerfarbene Führungstrikot erst tags zuvor nach einem Ausreißersieg erobert hatte, kam ebenfalls in der Spitzengruppe ins Ziel und belegte Platz 13. Für seinen dritten Platz erhielt der 24-jährige Goss allerdings vier Bonussekunden, wodurch er den Rückstand auf den Spitzenreiter von 12 auf acht Sekunden verkürzen konnte.

Titelverteidiger André Greipel (Omega Pharma-Lotto) erreichte in einer Verfolgergruppe elf Sekunden hinter der Spitze das Ziel und belegte Platz 27. In der Gesamtwertung fiel der 28-Jährige auf Rang acht zurück und hat damit keine Chancen mehr auf einen dritten Gesamtsieg.

"Ich werde die Daumen drücken, dass ich das Trikot morgen halten kann“, sagte Cameron Meyer nach dem Rennen. Der Australische Zeitfahrmeister vertraut am Sonntag bei dem abschließenden Rundstreckenrennen auf dem flachen Kurs in Adelaide auf seinen Sprintkapitän Tyler Farrar, von dem bisher allerdings noch nicht viel zu sehen war. „Hoffentlich hat Tyler die Beine, einige Bonussekunden vor der anderen Sprintern zu ergattern.“

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