Fahrer-Vereinigung kritisiert ARD und ZDF

Vasseur: Ungerecht und unüberlegt

Foto zu dem Text "Vasseur: Ungerecht und unüberlegt"

Cedric Vasseur, Präsident der Fahrervereinigung CPA

Foto: ROTH

20.10.2008  |  (rsn) - Die Entscheidung der deutschen TV-Sender ZDF und ARD, im nächsten Jahr nicht mehr die Tour de France live zu übertragen, ist von der Fahrervereinigung CPA scharf kritisiert worden. In einer Mitteilung bezeichnet die CPA den Schritt der beiden öffentlich-rechtlichen Sender als "sehr ungerecht und unüberlegt". Weiter heißt es in dem Schreiben: "Einige Medien und Organisatoren [boykottieren, d. Red.] einen Sport, der den Mut hat, sich dem Dopingproblem zu stellen die Athleten zu bestrafen, die nicht die sportliche Ethik respektieren.“

Die CPA und ihr Vorsitzender Cedric Vassuer listen in dem Schreiben die Maßnahmen im Anti-Dopingkampf auf - unangemeldete Kontrollen für den Biologischen Pass, Beitritt zum Ortungssystem ADAMS, Wettkampf- und Trainingskontrollen, Gesundheitspass, Finanzierung der Dopingbekämpfung - und fragen: „Was können die Fahrer noch mehr tun, um ihren guten Willen zu zeigen?“

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