GP Schwarzwald-Triberg

Knackige Kletterpartie für Ullrich und Co

26.05.2005  |  Der Countdown läuft: Zehn Tage noch, dann gehen Tour de France-Sieger Jan Ullrich und etliche andere internationale Spitzenfahrer an den Start des schweren Radrennens GP Schwarzwald-Triberg. 16 Teams mit Fahrern aus 23 Nationen stehen auf der Starterliste für die schweißtreibende Rundstrecke durch das Mittelgebirge.

Prominent besetzt ist das Fahrerfeld der nun schon vierten Auflage des Rennens, das mit einer Alpenetappe der Tour de France verglichen werden kann. Seit gut zwei Wochen haben die Veranstalter Kai und Rik Sauser die Gewissheit, dass Jan Ullrich das Rennen bestreiten wird. Aber auch sonst stehen beeindruckende Namen von Radsportgrößen aus 23 Ländern auf der Meldeliste. Wenn der Startschuss am 4. Juni in Triberg fällt, wird auch der kletterstarke Österreicher Georg Totschnig vom Team Gerolsteiner mit dabei sein und kräftig in die Pedale treten. Aber auch Sven Krauss, Fabian Wegmann und Sven Montgomery werden für das deutsche Top-Team antreten. Ob Titelverteidiger Markus Fothen dabei sein wird, ist noch nicht ganz sicher. Der Jungprofi zeigt sich derzeit in Bestform beim Giro d`Italia und soll eventuell auch noch die Tour de France fahren. In dem Fall wird Fothen nach dem Giro d`Italia eine Pause einlegen.

Beim GP Schwarzwald-Triberg geht es vom Start weg gleich schonungslos den Berg hinauf. Der 23,2 Kilometer lange und selektive Rundkurs führt die Pedaleure von Triberg über die Geutsche nach Brigach und St. Georgen zurück nach Triberg. Knapp 4 000 Höhenmeter müssen überwunden werden, bis die Profis nach insgesamt sieben Runden die Ziellinie erreichen werden. Als einer der Top-Favoriten wird der T-Mobile Kapitän Jan Ullrich gehandelt. Für die Magentatruppe kämpfen sich außerdem Fahrer wie Tobias Steinhauser, Daniele Nardello, Christian Werner und Steffen Wesemann durch den Schwarzwald.

Der Belgier Peter van Petegem vom Team Davitamon-Lotto, dessen Team-Kollege Leon van Bon oder auch Ruslan Ivanov vom italienischen Rennstall Domina Vacanze zählen für den Veranstalter und Kenner der Radsportszene Rik Sauser ebenfalls zu den Favoriten. Das italienische Team Ceramica Panaria-Navigare reist mit den beiden australischen Olympiasiegern Graeme Brown und Brett Lancaster an. "Es sind etliche Bergziegen mit von der Partie", ist sich Rik Sauser sicher, dass es ein spannendes Rennen werden wird. Bereits zum vierten Mal in Folge geht Jörg Ludewig an den Start des GP Schwarzwald. "Das wird ein harter Brocken für mich und mein Team", zeigt sich der mehrfache Tour de France-Teilnehmer hochmotiviert. Übrigens: Der Start wurde aufgrund der Fernsehübertragung nach vorne verlegt. Der Startschuss zur knackigen Kletterpartie fällt bereits um 11.30 Uhr.

Auch am Sonntag, den 5. Juni steht in Triberg alles im Zeichen des Radsports. Einen Tag nach den Profis nämlich begeben sich die Jedermänner bei einem Radmarathon auf die Spuren von Jan Ullrich und Co. Drei Strecken stehen zur Auswahl und die Hobby-Pedaleure haben die Wahl zwischen Distanzen von 114,5 Kilometern, 180,7 Kilometern oder 258,4 Kilometern. Es verspricht also ein Radsportwochenende der Extraklasse zu werden.

Weitere Radsportnachrichten

19.01.2026Tudor Down Under: Ohne große Erwartungen, aber mit Lust auf Australien

(rsn) – Für das Tudor Pro Cycling Team beginnt die Saison 2026 so früh, wie bisher noch keine in der jungen Geschichte des Schweizer Rennstalls: Erstmals ist eine Delegation der Mannschaft nach Au

19.01.2026Wüsten-Rundfahrt bestätigt Evenepoel-Start und stellt Strecke vor

(rsn) – Im Zuge ihrer Streckenvorstellung hat die UAE Tour (2.UWT, 16. bis 22. Februar) auch die Teilnahme von Remco Evenepoel (Red Bull – Bora – hansgrohe) an der zweiten WorldTour-Rundfahrt de

19.01.2026Czapla nach Down-Under-Nachwuchstrikot mit viel Selbstbewusstsein

(rsn) – Nachdem sie das Trikot gleich am ersten Tag erobert hatte, wollte sie es unbedingt verteidigen. Und nach drei Etappen Tour Down Under lässt sich sagen: Mission erfolgreich abgeschlossen. Ju

19.01.2026German Cycling benennt EM-Aufgebot für Konya

(rsn) - German Cycling hat sein Aufgebot für die kommenden Bahn-Europameisterschaften vom 1. bis 5. Februar bekanntgegeben. Bei den 2026er Titelkämpfen, die erstmals im türkischen Konya ausgetragen

19.01.2026WorldTour-Auftakt Down Under mit vielen Namen, aber ohne klaren Favoriten

(rsn) – Die Tour Down Under (2.UWT) war schon immer ein Sekundenspiel. Selten lagen mehr als 20 davon zwischen ihrem Sieger und dem Zweitplatzierten, häufig deutlich weniger. Und ähnlich oft waren

19.01.2026Tour Down Under: Rückblick auf die letzten zehn Jahre

(rsn) - Die Tour Down Under bildet Ende Januar traditionell den Start in die WorldTour-Saison. Die 26. Austragung der Rundfahrt durch den Bundesstaat South Australia startet am 20. Januar und führt Ã

19.01.2026Erstes Radrennen in Indien seit 2013

(rsn) - Mit der morgen beginnenden Pune Grand Tour (2.2) wird erstmals seit 2013 wieder ein UCI-Rennen in Indien durchgeführt. Für das bevölkerungsreichste Land der Welt mit mehr als 1,4 Milliarden

19.01.2026Reusser und Lippert als klare Leader, Ferguson und Ostiz für die Zukunft

(rsn) – Zwei Jahre nach dem Karriereende von Annemiek van Vleuten darf man die Neuaufstellung beim Frauenteam des spanischen Traditionsrennstalls als geglückt bezeichnen: Aus der Mannschaft, die ja

19.01.2026Rüegg bezwingt UAE im 1-gegen-3 und gewinnt Tour Down Under

(rsn) – Noemi Rüegg (EF Education – Oatly) hat die Schlussetappe der Tour Down Under Women (2.WWT) in Campbelltown gewonnen und sich damit zum zweiten Mal in Folge auch den Gesamtsieg bei der ers

18.01.2026Van der Poel hat den Omloop im Hinterkopf

(rsn) – Möglicherweise wird Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) zum openingsweekend am 28. Februar sein Debüt beim Omloop Nieuwsblad geben. “Ich habe es im Hinterkopf, aber noch nich

18.01.2026Highlight-Video des Cross-Weltcups von Benidorm

(rsn) – Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) ist auch beim Weltcup in Benidorm in einer eigenen Liga unterwegs. Der siebenmalige Cross-Weltmeister setzte sich in Spanien früh von seinen

18.01.2026Van der Poel mit zwei Fingern in der Nase und einem Rad in der Luft

(rsn) – Vor zwei Jahren kassierte Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) beim Weltcup in Benidorm seine letzte Niederlage, am Sonntag ließ er in der spanischen Sonne nichts anbrennen. Der