“Die Ärzte sagten, ich hätte Glück gehabt“

van Anrooijs Armverletzung wurde mit 25 Stichen genäht

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Shirin van Anrooij (Telenet - Baloise) | Foto: Cor Vos

03.12.2020  |  (rsn) - Nach ihrem schweren Unfall beim Cross-Weltcup in Tabor und kurzen Krankenhausaufenthalten in Tschchien und im belgischen Herenthals ist Shirin van Anrooij (Telenet - Baloise) mittlerweile wieder zuhause. Die 18-jährige Niederländerin hatte sich kurz nach dem Start bei einem Sturz, in den noch mehrere andere Fahrerinnen verwickelt waren, eine tiefe und heftig blutende Wunde an ihrem rechten Arm zugezogen, die in Tabor mit 25 Stichen genäht werden musste.

“Sie sagten, ich hätte Glück gehabt, dass keine Muskeln oder Sehnen getroffen wurden. Ich habe jetzt keinen Kraftverlust in meinem Arm oder meiner Hand. Ich habe noch ein taubes Gefühl an einer Stelle nahe meinem Handgelenk. Es ist noch nicht sicher, ob das verschwinden wird“, sagte van Anrooij, deren Team später mitteilte, dass die Verletzung durch eine Schreibenbremse entstanden sei, gegenüber pzc.nl.

Da von einem gebrochenen Ringfinger abgesehen keine weiteren Frakturen festgestellt wurden, habe man ihr mitgeteilt, dass sie relativ schnell wieder auf ihr Rad steigen könne, so van Anrooij. Allerdings wolle sie nichts überstürzen. “Ich möchte, dass diese Wunde so schön wie möglich heilt. Aufgrund des Coronavirus ist es eh' schon eine sehr seltsame Zeit und es spielt keine Rolle, ob ich etwas später wieder anfange“, fügte sie an.

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