Im Finale von De Panne von Windböe erwischt

van der Poel mit Verdacht auf Gehirnerschütterung im Krankenhaus

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Mathieu van der Poel (Alpecin - Fenix) nach seinem Sturz bei den Driedaagse Brugge - De Panne | Foto: Cor Vos

21.10.2020  |  (rsn) - Vor drei Tagen noch strahlender Sieger bei der Flandern-Rundfahrt, endete für Mathieu van der Poel (Alpecin - Fenix) die Saison nun im Straßengraben. Der Niederländer kam bei den Driedaagse Brugge - De Panne (1.UWT) 16 Kilometer vor dem Ziel zu Fall und wurde mit Verdacht auf Gehirnerschütterung in ein Krankenhaus gebracht.

"Neben der Straße war ein sehr tiefer Gaben, in dem er gelandet ist. Mathieu sagt, dass er Schmerzen im Halsbereich sowie Kopfschmerzen hat. Außerdem klagt er über starke Übelkeit. Er ist wahrscheinlich direkt auf seinen Kopf gefallen", berichtete van der Poels Teamchef Christoph Roodhooft, der meinte, dass sein Kapitän bei Seitenwind von einer Böe erwischt worden sei. 

Die TV-Bilder gaben letztlich wenig Aufschluss. Denn gerade in dem Moment, als van der Poel stürzte, wischte der Kameramann auf dem Begleitmotorrad die vom Regen nasse Linse der Kamera trocken, so dass für eine Sekunde nur ein schwarzes Bild zu sehen war.

Was aber wieder eingefangen wurde, war, dass der Flandern-Sieger nach seinem Sturz zunächst regungslos im Straßengraben liegen geblieben war. Nachdem Teamoffizielle zu ihm kamen, sah man, dass sich der Niederländer bewegte. Als man ihn auf die Beine stellen wollte, musste er aber gestützt werden, vermutlich war es dem Alpecin-Kapitän schwindelig gewesen.

 

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