British Cycling sagt nationale Meisterschaften ab

Corona-Konzept abgelehnt: 2020 kein Rad am Ring

04.07.2020  |  (rsn) - Die für den 24. -26. Juli geplante diesjährige Ausgabe von „Rad am Ring“ kann nicht stattfinden. Wie die Organisatoren mitteilten, hätten die Behörden das Corona-Sicherheitskonzept abgelehnt, das die Austragung des aus einem Jedermann- und dem Rad-Bundesligarennen bestehenden Events hätte möglich machen sollen. Es sieht wohl so aus, als ob wir uns erst im nächsten Jahr wiedersehen. Wir sind augenblicklich leer und traurig. Auf 2021 freuen wir uns aber sehr“, hieß es in einer Mitteilung auf der Website.

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US-Radprofi Garrison wurde Flug nach Amsterdam verweigert
Ian Garrisons Plan, nach Europa zu fliegen, um in Italien am Trainingslager seines Teams Deceuninck - Quick-Step teilzunehmen, haben sich vorerst zerschlagen. Der 22-jährige US-Amerikaner, der am Mittwoch von Atlanta nach Amsterdam fliegen wollte, wurde am Flughafen abgewiesen, weil er weder über ein Visum verfügte noch einen Wohnsitz in einem europäischen Land nachweisen konnte. Das bestätigte Garrison gegenüber velonews. Sein Team suche nun nach einer anderen Möglichkeit, ihm die Einreise zu ermöglichen. Die Europäische Union hat als Reaktion auf die Corona-Pandemie am 1. Juli Einreiseverbote für Bürger verschiedener Länder verlängert, darunter die USA, Brasilien und Russland.

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British Cycling sagt nationale Meisterschaften ab
Aufgrund der Corona-Pandemie wird es in Großbritannien in diesem Jahr keine nationalen Straßenmeisterschaften und geben. Das teilte British Cycling mit. Abgesagt werden auch die Mountainbike-, BMX- und Speedway-Titelkämpfe. Dagegen hofft der Britische Verband, dass die Cross- und Bahnmeisterschaften Ende 2020 oder Anfang 2021 ausgetragen werden können. Die Entscheidung sei in Absprache mit den Teams und den lokalen Organisatoren getroffen worden, so British Cycling. Großbritannien hat in der Corona-Pandemie europaweit die meisten Toten zu beklagen, nach offiziellen Angaben sind mehr als 50.000 an Covid-19 gestorben. Die Regierung hatte im Gegensatz zu den meisten europäischen Ländern erst spät den Lockdown beschlossen. Zudem gilt das britische Gesundheitssystem als schlecht ausgestattet und chronisch unterfinanziert.

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