Der Slowake käme auf 42 Rennen in 58 Tagen

Verzichtet Sagan für den Giro auf die Klassiker?

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Peter Sagan (Bora - hansgrohe) | Foto: Cor Vos

28.05.2020  |  (rsn) - In diesem Jahr will Peter Sagan (Bora – hansgrohe) zum ersten Mal den Giro d‘Italia fahren. Vor den Umwälzungen durch die Corona-Pandemie wäre das ziemlich einfach gewesen. Doch nun müsste der dreimalige Weltmeister für seine Premiere in Italien große Opfer bringen.

Ursprünglich geplant war, dass der Slowake die Frühjahrsklassiker bestreitet und dann Giro und Tour de France fährt. Nun müsste Sagan im Oktober fast die komplette Klassikerkampagne mit Lüttich-Bastogne-Lüttich (4. Okt.), Amstel Gold Race (10.), Gent-Wevelgem (11.), Flandern-Rundfahrt (18.) und Paris-Roubaix (25.) streichen, da sich deren Renntermine mit der Italien-Rundfahrt (3. – 25. Oktober) überschneiden.

Sollte der Bora-hansgrohe-Kapitän die Tour de France (29. August bis 20. September) und dem Giro d'Italia (3. bis 25. Oktober) hintereinander absolvieren, müsste er an 58 Tagen 42 Etappen absolvieren. Eine endgüötige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, wie Teamsprecher Ralph Scherzer gegenüber radsport-news.com erklärte: "Der Giro war Teil von Peters ursprünglichem Rennprogramm. Für den Neustart sind wir immer noch in der Planungsphase, entschieden wird während unseres Trainingscamps im Ötztal." Slowakische Medien hatten berichtet, dass Sagan nach der Tour den Giro angehen wird.

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