Vuelta streicht die Etappen nach Portugal

Wird die WM 2020 in den Nahen Osten verlegt?

09.05.2020  |  (rsn) - Werden die Straßenweltmeisterschaften 2020 wegen der Corona-Pandemie aus der Schweiz wieder in den Nahen Osten verlegt? Diese Spekulation nährt die spanische Zeitung Marca, falls die Wettkämpfe nicht wie geplant vom 20. bis 27. September in Aigle ausgetragen werden können. Laut Marca gehören Oman, Katar, wo die WM 2016 stattfand, oder die Vereinigten Arabischen Emirate zu den alternativen Veranstaltungsorten, da alle Erfahrung in der Ausrichtung großer Radrennen hätten. Die Weltmeisterschaften sind die größte Einnahmequelle der UCI. So lagen die Hosting-Gebühren in den Jahren 2017 und 2018 bei 11 Millionen Schweizer Franken (10,5 Mio. Euro). Die Entscheidung über die Durchführung der Weltmeisterschaft 2020 soll bis Ende Juni getroffen werden.

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Die Vuelta a Espana wurde wegen der Corona-Pandemie vom August in den Oktober (20.10. – 8.11.2020) verschoben. Auch die Strecke muss wegen des Virus geändert werden. So können die Etappen 15 und 16 nach Portugal nicht ausgetragen werden, da "die optimalen Bedingungen für die Durchführung nicht gewährleistet werden können“. Das beschlossen die Gemeinden Porto, Matosinhos und Viseu im Einvernehmen mit Unipublic, dem Organisator von La Vuelta. Die neue Streckenführung soll aber erst später bekanntgeben werden.

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