Bei der Erstellung der neuen Rennkalender

Van Vleuten: “UCI hat eine Chance vertan“

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Annemiek van Vleuten (Mitchelton - Scott) hat den 12. Omloop Het Nieuwsblad der Fraueen gewonnen. | Foto: Cor Vos

27.04.2020  |  (rsn) - Weltmeisterin Annemiek van Vleuten (Mitchelton - Scott) hat das Verhalten der UCI, bei der Festlegung des neuen Rennkalenders zunächst nur den neuen Plan für die Männer bekanntzugeben, als “eine vertane Chance“ bezeichnet, sich in ein besseres Licht zu rücken.

Mittlerweile arbeitet der Radsportweltverband nach eigenen Angaben gemeinsam mit den Interessensvertretern des Frauen-Radsports auch an einem revidierten Women’s WorldTour-Kalender, der in Kürze bekanntgegeben werden soll. In dessen Zentrum soll der Giro Rosa stehen, dessen Austragung angeblich für den 5. bis 13. September geplant sein soll. "Das wären sehr gute Nachrichten, denn dann haben wir ein Ziel", sagte van Vleuten, die in den vergangenen beiden Jahren die Italien-Rundfahrt der Frauen jeweils gewinnen konnte, dem niederländischen Fernsehsender NOS.

Von der Vereinigung der Profi-Fahrerinnen fühlt sich die Niederländerin im Übrigen gut vertreten. “Wir haben eine gute Gewerkschaft und ich bin mit ihr sehr zufrieden“, so van Vleuten, die in der seit März wegen der Corona-Pandemie unterbrochenen Saison bisher erst ein Rennen bestreiten konnte. Das allerdings verlief perfekt für die 37-Jährige: Am 29. Februar gewann van Vleuten zum Auftakt der belgischen Klassikerkampagne den Omloop Het Nieuwsblad souverän als Solistin vor Marta Bastianelli (Alé BTC Ljubljana) und Floortje Mackaij (Sunweb).

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