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10.04.2020 | (rsn) - Das Deutsche Sportschiedsgericht hat gegen die ehemalige Mountainbikerin Helen Grobert wegen eines Verstoßes gegen Anti-Doping-Bestimmungen eine Sperre von vier Jahren ausgesprochen. Damit folgte das Schiedsgericht einem Antrag der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA, wie diese am Mittwoch auf ihrer Website meldete. Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) wurde nach eigenen Angaben am selben Tag von der NADA über den vorläufigen Abschluss des Schiedsverfahrens informiert. Die Sperre beginnt rückwirkend am 24. März 2018 und endet am 23. März 2022, wie es hieß. Die Sportlerin kann dagegen Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof CAS einlegen.
Grobert war nach NADA-Angaben am 15. November 2017 in einer Urinprobe positiv auf Testosteron. Im Juni 2018 erklärte die damals 26-Jährige auf Instagram ihren Rücktritt und nannte dafür “gesundheitliche Gründe“. Die Höhe der Sperre bei einem Erstvergehen ist ungewöhnlich und deutet auf noch weitere Verstöße gegen Anti-Dopingbestimmungen hin. rad-net.de, das offizielle Portal des BDR, berichtete in dem Zusamenhang über ein Strafverfahren beim Landgericht Waldshut-Tiengen, das aber ausgesetzt sei, weil die Angeklagte nach Auskunft des Gerichts derzeit nicht verhandlungsfähig sei.
Laut BDR-Generalsekretär Martin Wolf sei der positive Testosteron-Test im März 2018 bekannt geworden. “Seit diesem Zeitpunkt gab es keinen Kontakt mehr zu Helen Grobert und die letzte Information von ihr haben wir am 12. Juni 2018 ihrem letzten veröffentlichten Facebook-Eintrag entnommen, in dem sie sich von der ‘Bike-Familie‘ verabschiedet hat“, wurde Wolf in einer BDR-Pressemitteilung zitiert.
An die Öffentlichkeit richtete er eine Bitte um Rücksichtnahme: “Die Sportlerin hat einen Fehler begangen, für den sie jetzt Verantwortung übernehmen muss. Wir sollten aber auch den Menschen Helen Grobert sehen und ihr die Rückkehr in ein Leben außerhalb des Sports ermöglichen. Ich hoffe, dass dieses Anliegen verstanden wird.“
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