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02.03.2020 | (rsn) - Von der Saison 2021/2022 an wird der Rennkalender im Bahn-Radsport umgekrempelt und um eine neue Einladungs-Rennserie erweitert. Das hat die UCI zum Abschluss der Weltmeisterschaften in Berlin bekanntgegeben. UCI-Präsident David Lappartient unterzeichnete einen Vertrag über eine Zusammenarbeit mit dem Medienriesen Discovery, dem unter anderem Eurosport und das Global Cycling Network (GCN) gehören.
Dieser Vertrag beinhaltet die Einführung einer neuen Bahn-Rennserie mit dem Namen UCI Track Cycling World League, deren Management, TV-Produktion und Verbreitung in die Hände von GCN gelegt werden soll - gemeinsam mit Eurosport Events. Der Vertrag läuft zunächst für acht Jahre und die World League soll aus sechs Events zwischen November und Februar bestehen, die an jeweils zwei Tagen nur jeweils zwei Stunden dauern, um für das TV-Publikum möglichst attraktiv zu sein.
Zur World League gehören im Gegensatz zum bisherigen Weltcup und den Weltmeisterschaften allerdings nur vier Disziplinen, jeweils für Männer und Frauen: Sprint, Keirin, Ausscheidungsfahren und Scratch und auch das Starterfeld soll stark limitiert werden auf die absoluten Topfahrer und Medaillengewinner der Weltmeisterschaften.
Schon im vergangenen Jahr hatte die UCI angekündigt, dass es den Bahn-Weltcup künftig in der bisherigen Form nicht mehr geben wird. Ab 2021 wird stattdessen von März bis September ein über drei Events gespannter Nations Cup ausgetragen, der im Oktober mit den Weltmeisterschaften gipfelt. Daran schließt dann künftig die World League an.
UCI riskiert, den eigenen Nations Cup zu untergraben
Im Nations Cup sollen weiterhin die bislang bekannten Disziplinen ausgetragen werden und Nationalverbände starten, während die World League ein Einladungsevent ist. Außerdem werden, so die Ankündigung, Wildcards vergeben. World League-Events sollen trotz des Einladungs-Charakters Punkte für die UCI-Rankings in den einzelnen Disziplinen bereithalten und somit relevant für die WM- und vor allem Olympia-Qualifikation sein - und zwar nicht zu knapp: Denn das Punkteschema werde sich an dem der Weltmeisterschaften orientieren, heißt es in der Pressemitteilung des Weltverbandes.
Damit hätten an der World League teilnehmende Athleten und Athletinnen einen riesigen Vorteil und für sie könnte der Nations Cup irrelevant werden. Zumal auch die Top 3 in der World League-Gesamtwertung in jeder Disziplin einen persönlichen Startplatz für die Weltmeisterschaften im darauffolgenden Herbst bekommen sollen.
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