Cross-DM in Albstadt

Anfangs fehlerhaft, am Ende perfekt: Lindner neuer U23-Meister

Foto zu dem Text "Anfangs fehlerhaft, am Ende perfekt: Lindner neuer U23-Meister"
Tom Lindner (Stevens Racing Team) ist neuer Deutscher U23-Cross-Meister. | Foto: Cor Vos

12.01.2020  |  (rsn) - Tom Lindner (Stevens Racing Team) hat bei den deutschen Cross-Meisterschaften in Albstadt in der U23-Klasse den Titel eingefahren. Der erst 18 Jahre alte Zwickauer setzte sich am frühen Nachmittag auf dem sechsmal zu bewältigenden 2,6 Kilometer langen Rundkurs mit 25 Sekunden Vorsprung auf Maximilian Möbis (Gunsha-KMC CX/ Gravel Team). Das Podium komplettierte Maximilian Krüger (Stevens Racing Team), der 43 Sekunden hinter dem neuen deutschen Meister Dritter wurde.

“Ich wusste, dass ich eine gute Form habe und freue mich, dass es so aufgegangen ist“, sagte der neue deutsche Meister, der im vergangenen Jahr noch das Junioren-Rennen gewonnen hatte. “Am Anfang war ich recht hektisch, habe viele Fehler gemacht und bin oft gestürzt. Ende der zweiten Runde habe ich mich dann gefangen und bin fehlerfrei gefahren“, so Lindner im Ziel.

Er machte sich nach einer schlechten Anfangsphase in einem Verfolger-Trio auf die Jagd nach dem perfekt gestarteten Möbis, der nach zwei Runden rund 15 Sekunden Vorsprung herausgefahren hatte. Als der Anschluss geschafft war, ging Lindner in die Offensive und war nicht mehr aufzuhalten. “Dann lief es echt gut. Als ich eine Lücke hatte, dachte ich: jetzt alles oder nichts“, fügte er an.

“Als Tom gekommen ist, hat der Kopf nicht mehr mitgespielt. Es ist mental nicht super, wenn du merkst, dass du wieder eingeholt wirst. Aber Tom war einfach stärker“, sagte Möbis und zeigte sich erleichtert darüber, “dass es noch zu Silber gereicht hat.“

Das sicherte er sich souverän mit 18 Sekunden Vorsprung gegenüber dem ebenfalls erst 18-jährigen Krüger, der wiederum den als Medaillenkandidaten gehandelten Pascal Tömke (Kurschat Consulting) noch auf Distanz halten und sich über seine erste Meisterschaftsmedaille überhaupt freuen konnte. “Die Top Fünf wäre schon richtig gut gewesen, mit einer Medaille habe ich nie gerechnet. In der letzten Runde dachte ich nur noch: Jetzt keine Fehler mehr machen - und es hat gereicht“, strahlte Krüger im Ziel.

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