--> -->

29.04.2019 | (rsn) - Im Finale der 5. Etappe der Tour de Bretagne (2.2) hatte sich Fabian Lienhard (IAM Excelsior) berechtigte Hoffnungen auf einen doppelten Coup machen können: Etappensieg und Führungstrikot. Doch den ersten Teil des Vorhabens machte der Kasache Sergey Luchshenko (Astana City) zunichte, der sich im Sprint der fünf Fahrer starken Spitzengruppe, die knapp vor dem Feld ins Ziel kam, den Etappensieg sicherte. Für den Tageszweiten Lienhard blieb aber immerhin das Gelbe Trikot.
"Ich bin enttäuscht, dass ich die Etappe nicht gewonnen habe. Ich dachte, ich sei der Schnellste in der Gruppe, aber der kasachische Fahrer war schneller", sagte der Schweizer nach dem Rennen gegenüber Directvelo.
Allerdings fehlte Lienhard nach den 165 Kilometern auf der Flucht auch etwas die Kraft, nachdem er vor allem im Finale einen Großteil der Arbeit in der Ausreißergruppe verrichtet hatte, um seine Chancen auf das Gelbe Trikot intakt zu halten. "Ich habe mich hauptsächlich auf das Leadertrikot konzentriert und bin viel von vorne gefahren, ohne etwas für den Sprint zurückzuhalten. Dennoch hatte ich noch auf den Doppelschlag gehofft", so der 25-Jährige, der die Tour de Bretagne als einen seiner Saisonhöhepunkte auserkoren hatte.
"Es ist ein großartiges Rennen. Ich denke, es ist die größte Rundfahrt der Kategorie .2. Es hätte sogar eine höhere Einstufung verdient. Aber für mein Team ist es so natürlich besser, da wir somit leichter einen Startplatz bekommen", erklärte der Kapitän des Schweizer Kontinental-Teams.
Da er sich auf den bisherigen vier Etappen eher zurückgehalten hatte, wollte Lienhard am Montag sozusagen mit der Brechstange erfolgreich sein. "Ich sagte mir, dass ich heute etwas tun muss. Also bin ich in die Flucht gegangen. Am Ende hatte ich vier starke Begleiter, die alle motiviert waren und wir haben es noch vor dem Feld ins Ziel geschafft", so Lienhard, der in der Gesamtklassement nun drei Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Leo Danes aufweist und fünf auf Lorrenzo Manzin (Vital Concept), dem bisherigen Spitzenreiter.
Nun hofft Lienhard, in diesem Jahr schon bei der Trofeo Porec (1.2) und auf einer Etappe der Tour du Loir et Cher erfolgreich, durch seine guten Leistungen bei Vital Concept seine Chancen auf einen Vertrag erhöht zu haben. Denn sein Ziel für 2020 ist die Rückkehr zu den Profis. "Ich hoffe nun natürlich, dass sich Teams wie Vital Concept für mich interessieren", meinte der letztjährige Holowesko-Profi, der sportliche Eigenwerbung betreibt.
Für einen Profivertrag hilfreich wäre sicherlich der Gesamtsieg. "Wir haben zwar einen Fahrer wegen Magen-Darm-Problemen verloren und sind nur noch zu fünft. Aber ich hoffe, dass wir uns gegen die starke Konkurrenz und den nur kleinen Zeitabständen den Rundfahrtsieg holen werden“, schloss der Spitzenreiter der siebentägigen Rundfahrt, die am Mittwoch zu Ende geht.
02.05.2019Lienhard: “Manzin war dieses kleine Bisschen besser“(rsn) - Die gute Nachricht für Fabian Lienhard (IAM Excelsior) vorweg: Der Schweizer nähert sich seinem ersten Gesamtsieg bei einer UCI-Rundfahrt immer näher an. Das wird für den 25-Jährigen nach
01.05.2019Zeitgleicher Manzin entreißt Lienhard noch den Gesamtsieg(rsn) - In der Rubrik Ergebnisse liefern wir in kompakter Form und unmittelbar nach Zieleinlauf einen kurzen Überblick über die Ergebnisse der wichtigsten UCI-Rennen unterhalb der WorldTour. Tour de
29.04.2019Lienhard fährt ins Gelbe Trikot(rsn) - In der Rubrik Ergebnisse liefern wir in kompakter Form und unmittelbar nach Zieleinlauf einen kurzen Überblick über die Ergebnisse der wichtigsten UCI-Rennen unterhalb der WorldTour. Tour de
29.11.2025Gall und Schneider sind Österreichs Radsportler des Jahres (rsn) – Felix Gall (Decathlon – AG2R) und Lorena Schneider wurden in Hallwang zu Österreichs Radsportlern des Jahres >gewählt. Gall errang die Auszeichnung nach 2015 und 2023 insgesamt zum drit
29.11.2025Vingegaard über Karriereende: “Vielleicht werde ich Zimmermann“ (rsn) – Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) steht kurz vor seinem 29. Geburtstag – das Karriereende sollte für ihn also noch in weiter Ferne liegen. Dennoch hat sich der Däne bereits mit
29.11.2025Pogacar: Giro und Vuelta sollten Platz im Kalender tauschen (rsn) – Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) hat seit 2019 nicht mehr an der Vuelta a España (2.UWT) teilgenommen – eines der wenigen großen Rennen, die im Palmarès des Dominators noch feh
29.11.2025Die Radsport-News-Jahresrangliste der Männer 2025 (rsn) – Es ist inzwischen RSN-Tradition. Und auch wenn sich mit Christoph Adamietz der Vater der Idee vor einem Jahr aus unserem Autoren-Team verabschiedet hat, so soll diese Tradition fortgesetzt w
29.11.2025Endlich UCI-Rennsieger: Der Knoten platzte in Frankreich (rsn) – Satolas-et-Bonce und Saint-Maurice-L’Exil – zwei Gemeinden im Départmenet Isère in Frankreich mit zusammengenommen rund 9000 Einwohnern. Abgesehen von dieser überschaubaren Personenz
29.11.2025Ein Ausrufezeichen nach schwierigen Monaten (rsn) – Auf das große Ausrufezeichen – beispielsweise in Form eines Gesamtsieges bei der Portugal-Rundfahrt wie vor zwei Jahren – musste Colin Stüssi (Team Vorarlberg) in der zurückliegenden
29.11.2025Multidisziplinäre Punktesammlerinnen von Bräutigam bis Waldhoff (rsn) – 56 Frauen haben mit dem neuen, für beide Geschlechter einheitlichen Punktesystem den Sprung in die RSN-Jahresrangliste 2025 geschafft. Wir stellen sie alle in den letzten Wochen des Jahres
29.11.2025Die Radsport-News-Jahresrangliste der Frauen 2025 (rsn) – Seit dem Jahr 2013 blicken wir am Ende der Straßenradsaison neben der Jahresrangliste der Männer auch auf das Jahr der Frauen mit entsprechendem RSN-Ranking zurück. Berücksichtigt werden
28.11.2025Viviani und Impey als Sportdirektoren zu Ineos (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
28.11.2025Start in Namur, 13 Rennen: Van der Poels Cross-Programm steht (rsn) – Wenn in der Vorbereitung alles wie geplant läuft, wird Mathieu van der Poel ist (Alpecin – Deceuninck) am 14. Dezember in die Cyclocross-Saison 2025/26 einsteigen und beim Weltcup in N
28.11.2025Die Theorie erfolgreich in die Praxis umgesetzt (rsn) – Für Lennart Jasch stellte das Jahr 2025 nichts weniger als eine sportliche Zeitenwende dar. Die Saison war die erste, in der sich der seit kurzem 25-Jährige komplett dem Radsport widmen ko
28.11.2025Tour-Debüt für Unibet? Schlussetappe nach Kubis´ Geschmack (rsn) – Den Unibet - Rose Rockets werden gute Chancen auf die Premiere bei der Tour de France 2026 zugebilligt. Neben der erhöhten sportlichen Qualität des Kaders – neu verpflichtet wurden unter