Folgen des schweren Vuelta-Sturzes

Betancour: Knöchelbruch und Gesichts-OP

Foto zu dem Text "Betancour: Knöchelbruch und Gesichts-OP"
Carlos Betancour (Movistar) stürzte während der 6. Etappe der Vuelta 2017 und zog sich schwere Verletzungen zu.| Foto: Carlos Betancour/cyclingnews.com

25.08.2017  |  (rsn) - Am Kinn, unter der Nase und links neben dem Augen verdecken große Pflaster die Wunden, das rechte Bein ist dick bandagiert - so sitzt Carlos Betancour (Movistar) im Krankenhaus auf dem Bett und zeigt: Daumen hoch!

Das Foto, das cyclingnews.com veröffentlicht, hat der Kolumbianer wohl selbst gemacht. Er will seinen Fans Mut machen.

Denn während der 6. Etappe der Vuelta a Espana hat es den 27-Jährigen schwer erwischt. Betancour war in den zweiten Sturz von Tejay van Garderen (BMC) vor dem letzten Berg verwickelt. Er setzte zwar die Fahrt fort und erreichte 12:31 Minuten nach Tagessieger Tomasz Marczynski (Lotto-Soudal) das Ziel. Doch danach musste sich Betancour zur Untersuchung ins Hospital begeben.

Dort bestätigte sich zwar der Verdacht auf eine Hüftverletzung nicht. Dafür diagnostizierten die Ärzte eine Knöchelbruch und Gesichtsverletzungen, die eine Operation notwendig machen. Der 18. der Tour-de France musste die Spanienrundfahrt aufgeben.


 

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