gewidmet dem "menschlichsten Darsteller in der menschlichsten aller Sportarten"

Rapha: neues "Pantani"-Jersey

Foto zu dem Text "Rapha: neues
| Foto: Rapha

02.05.2014  |  In einer Woche beginnt der Giro d'Italia, und vor zehn Jahren starb sein tragischer Held Marco Pantani. Er bestimmte das Bild seiner Radsport-Generation wie kaum ein anderer: Sein unverwechselbarer Stil, auf dem Rad wie abseits der Rennstrecke, brannte sich in die Phantasie der Fans ein, für die das Klettern in Unterlenker-Haltung bis heute für Pantanis Aura des Abtrünnigen steht.

Der Londoner Radkleider-Schneider Rapha widmet "il Pirata" nun das "Pantani Jersey", samt dazugehörigem Kopftuch. Beides ist von seinen Abenteuern auf der Straße inspiriert.

Das im Sublimations-Druck aufgebrachte Dekor erinnert an die Schriftzüge, welche die italienischen Fans auf die Straßen pinselten, wenn der Giro durch ihr Dorf führte. Auf der Rückentasche findet sich ein gestickter Aufnäher, inspiriert von "Il Pirata", an der Brust sitzen zwei Embleme zu seinem Gedenken.

Das Trikot ist zum Klettern bestimmt, und besteht aus einem superleichten Material mit seitlichen Einsätzen aus Netzmaterial. Jedem Trikot liegt ein limitiertes Bandana bei.

"Indem wir das Pantani Jersey herausbringen, wollen wir weder sein Leiden und sein Mühsal übergehen, noch seine Verantwortung für sein Handeln ignorieren", sagt Rapha-Geschäftsführer Simon Mottram: "Aber wir wollen anerkennen, dass er der menschlichste Darsteller in der menschlichsten aller Sportarten war."

Die "Stiftung Pantani" wirkte an der Gestaltung und Entwicklung des Trikots mit, und ein Teil der Einnahmen wird ihr zugute kommen. Marcos Mutter Tonina Pantani steuerte die Geschichte auf dem Etikett bei.

Marco Pantani: 1970 – 2004
Marco Pantani war der erste Italiener seit Fausto Coppi, dem das Giro-Tour-Double gelang. Und wie bei Coppi war sein Niedergang ein öffentlicher Skandal, dabei sogar noch tragischer. Pantanis Attacken in den Bergen entgeisterten Zuschauer wie Konkurrenten, doch wie beim tragischen Helden standen seinen Höhenflügen tiefe Abgründe gegenüber.

Nach einer positiven Doping-Probe verstoßen vom Radsport und einer Nation, die ihn vergöttert hatte, wurde Pantanis Einsamkeit zur tödlichen Falle: Am Valentinstag 2004 starb er in einem Hotelzimmer an einer Überdosis Kokain.

Göttlich, prahlerisch, subversiv, magisch – Pantanis Stil war einzigartig:
“Titanische Antritte, sobald sich die Straße dem Himmel zuwandte, wie ein Fisch pfeilschnell der Meute entkommend, um in der Ferne zu verschwinden. Marcos einzige Taktik war, sich nach oben zu schnellen, bis seine Rivalen, aus großer Höhe betrachtet, nur ein kleiner Störfaktor waren, verloren irgendwo weit unten.”
Matt Rendell, The Death of Marco Pantani

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