Neuer Rekord geistert in den Köpfen herum

Race Across America: Strasser 530 Kilometer vor dem Zweiten

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Strasser mit Mundschutz durch Kansas | Foto: Karelly | lupispuma.com

15.06.2014  |  Christoph Strasser radelt beim Race Across America (RAAM) weiterhin unermüdlich. Missouri ist bald passiert, mit Illinois steht der nächste Bundesstaat auf dem Programm. Der Steirer liegt weiterhin klar an der Spitze und konnte nach 3.110 Kilometern seinen Vorsprung auf den Zweiten Gerhard Gulewicz auf über 530 Kilometer ausbauen. So langsam denkt auch er an einen neuen Rekord.

Gestern passierte der Strasser-Express den Halfway-Point des Race Across America. "Da haben wir zum ersten Mal über eine neue Rekordfahrt diskutiert, davor noch nie. Wir haben uns gestern darauf geeinigt, dass wir von Zeitstation zu Zeitstation schauen. Aber ein neuer Rekord geistert natürlich schon in unseren Köpfen herum“, sagte Teamchef Rainer Hochgatterer und kündigte an: "Ab dem Mississippi wollen wir dann wirklich mit den Zahlenspielen beginnen. Generell geht es Christoph den Verhältnissen entsprechend sehr, sehr gut.“

Neben dem Pacecar ist auch ein offizieller Vertreter des RAAM ständiger Begleiter. Es wird alles genauestens überwacht und jede Verletzung der Regeln und Straßenverkehrsordnung geahndet. Wie in den letzten Stunden, als Strasser von dem offiziellen Funktionär verwarnt wurde. "Wir befanden uns Mitten im Nirgendwo und da stand plötzlich eine Stopptafel. Christoph hat gebremst, ist aber nicht vollständig stehengeblieben. Dafür gab's eine Verwarnung, mehr nicht", so Hochgatterer.

Das Budget für das RAAM-Projekt beläuft sich übrigens auf rund 50.000 Euro. "Dieses Summe stelle ich hauptsächlich mithilfe meiner tollen Sponsoren auf. Davon leben kann man leider nicht, außerdem gibt es bei einem RAAM-Sieg auch kein Preisgeld. Mein Geld verdiene ich mit Vorträgen und vor allem mit meinem Online-Shop auf www.christophstrasser.at", erklärte Strasser vor dem Abflug.

Seine Freundin Sabine betreut in der Grazer Heimat den Shop und hat alle Hände voll zu tun. "Es geht wirklich rund. Hauptsächlich werden die Sportnahrung, DVDs, Bücher, Trikots und Shirts bestellt. Ich komme mit der Beantwortung der Mails kaum nach“, sagte sie.

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