10. Juli - Allgäuer, Lechtaler Alpen - 130 km, 230 km - jetzt anmelden!

Rad-Marathon Tannheimer Tal: Einradeln mit Wüst und Glomser

Foto zu dem Text "Rad-Marathon Tannheimer Tal: Einradeln mit Wüst und Glomser"
Gerrit Glomser (links) und Marcel Wüst (rechts) mit Rad-Marathon-Initiator Michael Keller. | Foto: Tourismusverband Tannheimer Tal

15.05.2016  |  (Ra) - In knapp zwei Monaten ist es soweit: Zum achten Mal findet am zweiten Juli-Wochenende im Tannheimer Tal der große Rad-Marathon statt. Laut Auskunft der Veranstalter gibt's auf beiden Strecken noch ausreichend Startplätze. Die Online-Anmeldung läuft noch bis 6. Juli; Link siehe unten.

Im Rahmen-Programm, das bereits am Montag
(4. 7.) vor dem Renn-Wochenende startet, gibt's täglich bis Samstag das "Einradeln" mit den Ex-Profis Marcel Wüst, Gerrit Glomser und Lokal-Matador Christian Strebl, auf Runden von 57 bis 150 Kilometern. Zudem werden die drei Spezialisten Vorträge zu Rad-Themen halten; sie finden alle im Gemeindesaal Schattwald jeweils um 20 Uhr statt.

Und in der laufenden Pfingst-Woche geht's täglich um zehn Uhr auf eine drei- bis siebenstündige Ausfahrt mit Marcel Wüst. Treffpunkt ist an der Tourismus-Information in Tannheim; bei Regen verschiebt sich der Beginn jeweils auf 14 Uhr. Am Mittwoch (18. 5.) gibt's einen Fahrtechnik-Workshop mit Marcel (Zeit + Ort wie gehabt).

Die Marathon-Strecken, 130 Kilometer mit 930 Höhenmetern,
und 230 Kilometer mit 2940 Höhenmetern, wurden von Michael Keller ausgearbeitet, dem ehemaligen österreichischen Mountainbike-Bundestrainer, heute Geschäftsführer des örtlichen Tourismusverbands und Initiator des Tannheimer Rad-Marathons.

"Die 130-Kilometer-Distanz ist für Einsteiger und Rouleure gut zu bewältigen", sagt Keller, "denn die 930 Meter Höhenunterschied werden bis auf den Gaicht-Pass kaum wahrgenommen".

Die Route führt von Tannheim nach Pfronten im Allgäu
und via Reutte und das flache Lechtal bis zum Wendepunkt nach Holzgau. In Weißenbach folgt mit dem Gaicht-Pass der längste Anstieg mit 251 Höhenmetern; anschließend geht's zurück ins Tannheimer Tal. Insgesamt gibt es drei Verpflegungsstationen.

"Einiges mehr an Kondition braucht man für die anspruchsvollen 230 Kilometer", weiß Organisator Michael Keller. Zuerst verläuft der Kurs flach von Tannheim über Pfronten und Reutte durchs Lechtal. Dann geht's hoch ins Gebirge, auf Flexen- und Arlberg-Pass.

"Nach der erholsamen Fahrt durchs Inntal
Richtung Imst wartet mit knapp 1100 Höhenmetern die größte Herausforderung der Strecke: das Hahntenn-Joch", so Keller. Die anschließende, kurvenreiche Abfahrt ins Lechtal gönnt den "Maratonisti" eine kurze Verschnaufpause vor der letzten Steigung, dem Gaicht-Pass. Sechs Verpflegungs-Stationen sorgen auch hier für regelmäßige Stärkung.

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