27. August bis 3. September - Innsbruck – Verona - 385 km, 8500 hm

Transalp for Animals: Ritzel statt Schnitzel

Foto zu dem Text "Transalp for Animals: Ritzel statt Schnitzel"
| Foto: animals-angels.org

26.08.2011  |  (Ra) - Weltweit werden jährlich rund 50 Milliarden Tiere geschlachtet. Jedes Tier wird dafür mindestens einmal transportiert. Zwischen Herkunfts- und Bestimmungsland liegen oft tausende Kilometer. Die Tiere sind beim Transport großen Strapazen ausgesetzt.

„Als Sportlerin und Hundebesitzerin bin ich Naturfreund, und eine große Tierfreundin", sagt Doris Posch, fünffache Weltmeisterin im Einzelzeitfahren aus Österreich: "Ich betrachte Tiere als gleichberechtigte Lebewesen. Der Mensch hat nicht das Recht, Tiere zu benutzen, sie stunden- und tagelang bei brütender Hitze oder eisiger Kälte durch ganz Europa zu transportieren!"

Um das Ziel einer kürzeren Transportdauer für Tiertransporte zu promoten, fahren dieses Jahr bereits zum achten Mal etliche Radsportler über die Alpen: "Wir versuchen einerseits, eine Million Unterschriften zu sammeln, um Tiertransporte auf maximal acht Stunden innerhalb der EU zu reduzieren", sagt der Teilnehmer Michael Blanke, Vositzender der "Animals' Angels" und evangelischer Pastor, "und andererseits Spenden für die Aktion '8 hours' zu sammeln".

Die Mitfahrerin und promovierte Sportwissenschaftlerin Katharina Wirnitzer meint: "Auch wenn die meisten Menschen Fleisch essen, so sollte es doch eine moralische Verpflichtung sein, den Schlachttieren Leid und Schmerzen zu ersparen."

Auch der Innsbrucker Sportwissenschaftler Prof. Elmar Kornexl unterstützt die Aktion: "Ist es so abwegig, sich vorzustellen, dass auch die Tiere Gefühle haben, und Rücksichtnahme erfahren wollen?" Die Veranstaltung "Transalp for Animals" sei in dieser Hinsicht eine bemerkenswerte Initiative, so Kornexl.

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