Zeitstrafe wegen Zuspätkommen

Race Around Austria: Start mit Handicap für Christoph Strasser

Von Martin Roseneder

Foto zu dem Text "Race Around Austria: Start mit Handicap für Christoph Strasser"
| Foto: Martin Granadia

12.08.2020  |  Gestern um 20:36 Uhr startete Christoph Strasser in St. Georgen im Attergau in sein erstes Rennen im Corona-Jahr 2020. Ein Missgeschick vor dem Start brachte ihm eine Zeitstrafe ein, doch der dreimalige Gewinner ließ sich nicht aus dem Rhythmus bringen.

Nach der Zeitstation Drosendorf im Waldviertel nach 400 Kilometern führt
Strasser vor Titelverteidiger Rainer Steinberger, dicht gefolgt von Ralph Diseviscourt und Robert Müller. Aktuell hat Christoph 489 km von 2170 km in den Beinen - auf geht's in den ersten Tag...

Nicht weniger als 140 Mannschaften und Einzelstarter gingen in den letzten beiden Tagen beim Race Around Austria über 2200 Kilometer und 35 000 Höhenmeter an den Start. Der vorletzte Fahrer war gestern der sechsfache Gewinner des Race Across America, Christoph Strasser. Hinter ihm rollte schließlich der deutsche Titelverteidiger Rainer Steinberger von der Rampe.

Beim Start passierte Strassers Missgeschick,
wie Team-Chef Flo Kraschitzer beschreibt: „Wir waren zu spät bei der Startaufstellung, und durch das strenge Covid-Protokoll bekamen wir eine Zeitstrafe von sechs Minuten. Wir wollten Christoph nichts davon erzählen, aber ein Fan an der Strecke hat es ihm zugerufen. Chris nahm es sportlich und meinte, dann müsse er halt sechs Minuten schneller fahren.“

Das Wetter ist bisher perfekt, die Nacht durchradelte der Steirer bei angenehmen Temperaturen. „Zum Glück blieben die vorausgesagten Unwetter aus. Nach der Donaubrücke wechselte ich für das hügelige Mühlviertel auf das normale Straßenrad“, sagte der Steirer: „Der Start war schneller als erhofft und bisher konnte ich meine Top-Form perfekt auf die Straße bringen.“

Nach der letzen Zeitstation in Drosendorf
im Waldviertel führt Strasser rund 15 Minuten vor dem deutschen Titelverteidiger Rainer Steinberger, an der dritten Stelle folgt mit knapp einer halben Stunde Rückstand der Luxemburger Ralph Diseviscourt, der im Juli mit 915 Kilometern einen neuen 24-h-Weltrekord aufgestellt hat.

Alle Informationen rund um das Race Around Austria gibt es auf Christoph Strassers Homepage https://www.christophstrasser.at und auf dem RAA-Live-Tracker https://race.perfect-tracking.com/race/raa2020/live

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