Gemeinsam für mehr Radverkehr - Städte richten Runde Tische ein

06.11.2003  |  Zehn deutsche Städte wollen jetzt dafür sorgen, dass Autofahrer öfter auf das Fahrrad umsteigen. Dabei soll ihnen der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) mit „Runden Tischen für mehr Radverkehr“ helfen. Vertreter aus Verwaltungen, aktive Mitglieder von ADFC und dem Bund für Natur- und Umweltschutz Deutschland (BUND) sowie Arbeitgeber und Einzelhandel sollen dort diskutieren, wie sie in ihrer Stadt mehr Menschen motivieren, ihr Rad zu benutzen.

Hintergrund: Mit ihrem „Nationalen Radverkehrsplan“ will die Bundesregierung den Radverkehrsanteil in Deutschland von derzeit zwölf Prozent bis zum Jahr 2012 verdoppeln. „Aus dem Know-how von Fachleuten und Betroffenen wollen wir gemeinsam kreative, praktische Schritte entwickeln“, sagte ADFC-Bundesvorsitzender Karsten Hübener bei der Vorstellung der ausgewählten Städte. Mit dabei sind Städte wie Cottbus und München mit einem Radverkehrsanteil von über 15 Prozent, aber auch Stuttgart und Frankfurt am Main mit sehr viel weniger Radfahrern.

Die „Runden Tische Radverkehr“ organisiert der ADFC im Rahmen des vom Umweltbundesamt geförderten Projektes „Umweltentlastung durch mehr Radverkehr“. Neben der geographischen Lage spielte bei der Auswahl die Größe der jeweiligen Stadt eine Rolle. Noch in diesem Jahr werden die ersten Runden Tische in Stuttgart, München, Cottbus, Bremerhaven, Ueckermünde, Diepholz, Bonn, Herne, Dresden und Frankfurt am Main tagen.

JEDERMANN-RENNEN DIESE WOCHE
  • Keine Termine