Rennstall war schon 2013 informiert

Nach Dopinggeständnis: Tinkoff-Saxo stellt sich hinter Sörensen

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Nicki Sörensen ist seit 2015 Sportdirektor bei Tinkoff-Saxo. | Foto: Cor Vos

23.06.2015  |  (rsn) – Nicki Sörensen hat sein Tinkoff-Saxo-Team bereits 2013 darüber informiert, dass er gegenüber der Dänischen Anti-Dopingagentur ADD über seine Dopingvergangenheit ausgesagt habe. Das teilte der Rennstall am Montagabend mit. Da es dabei um die Jahre 2004 und gegangen sei, habe man „akzeptiert“, dass diese „Angelegenheiten privat zwischen der ADD und Sörensen“ behandelt werden sollten.

„Tinkoff-Saxo hat eine tief verwurzelte Anti-Doping-Kultur, die in der gesamten Mannschaft umgesetzt wird“, hieß es wörtlich. Sörensen, der nach seinem Rücktritt als Profi Ende 2014 auf den Posten des Sportdirektors bei Tinkoff-Saxo (früher CSC/Saxo Bank), habe in den vergangenen zehn Jahren voll und ganz im Einklang mit dieser „Kultur“ gestanden.

Der 40 Jahre alte Sörensen hatte kurz vor Veröffentlichung des ADD-Berichts über Doping im dänischen Radsport gegenüber der Zeitung BT ein Geständnis abgelegt, dabei aber betont, dass es sich um einen Zeitraum im frühen Stadium seiner Karriere gehandelt habe. Zudem sei sein langjähriger Teamchef Bjarne Riis, der im Frühjahr von Tinkov entlassen wurde, nicht involviert gewesen.

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