Vorschau 41. Boucles de la Mayenne

Die zweite Reihe kann ins Rampenlicht fahren

Foto zu dem Text "Die zweite Reihe kann ins Rampenlicht fahren"
Pierrick Fedrigo (Bretagne- Séché) | Foto: Cor Vos

04.06.2015  |  (rsn) - Mit einem Prolog und drei hügeligen Etappen, die den Sprintern dennoch alle Chancen lassen, verspricht die 41. Austragung der Boucles de la Mayenne (4. - 7. Juni / 2.1) eine spannende Angelegenheit zu werden. Da die ganz großen Namen am Start fehlen, besteht für die zweite Reihe die Chance, im Nordwesten von Frankreich ins Rampenlicht zu fahren.

Am Abend wird die Rundfahrt in Laval mit einem 4,5 Kilometer langen Prolog gestartet. Mit zehn zum Teil recht scharfen Kurven wird das Zeitfahren, das im Vorjahr der diesmal fehlende Franzose Jimmy Engoulvent gewann, keine einfache Angelegenheit. Wer volles Risiko geht, kann hier aber vielleicht schon entscheidende Zeit auf die Konkurrenz gutmachen. Hier werden vor allem der Este Gert Joeäär (Cofidis) und der Litauer Ignatas Konovalovas (Marseille 13 KTM) zu beachten sein.

Die 184 Kilometer lange 1. Etappe von Saint-Berthevin nach Changéhat weist im Finale einige Schwierigkeiten auf. Bevor es auf den vier Mal zu befahrenden Rundkurs von Changé geht, müssen innerhalt weniger Kilometer drei Bergwertungen gemeistert werden. Der Rundkurs wartet allerdings mit keinen größeren Schwierigkeiten auf, so dass ein Sprintfinale möglich ist.

Die 2. Etappe, die von Sain Pierre des Nids nach Lassay les Chateaux führt, ist mit 186 Kilometern auch die längste des gesamten Rennens. Aber auch vier Bergpreise werden die Sprinter nicht davon abhalten können, auf den wieder vier Zielrunden um den Tagessieg zu kämpfen.

Die 176 Kilometer lange Schlusseteppe, die in Colombiers du Plessis gestartet wird, fürt das Peloton wieder zurück nach Laval, der Haupstadt des Départements Mayenne. Da vier der fünf Bergwertungen des Tages in den letzten beiden Rennstunden anstehen, könnten hier nochmals Attacken auf den Gesamtführenden erfolgen, ehe es auf den fünf Mal zu befahrenden Rundkurs von Laval geht, wo schließlich der Tages- und Gesamtsieger gekürt werden.

Als Favoriten auf den Etappen gelten der Weißrusse Yauheni Hutarovich (Bretagne-Séché), der Franzose Justin Jules (Veranclassic Ekoi), die Italiener Danilo Napolitano (Wanty Groupe Gobert) und Andrea Pasqualon (Roth Skoda), die Belgier Maxime Vantomme und Baptiste Planckaert (beide Roubaix Lille Metropole), der Litauer Aidis Kruopis (An Post Chanreaction), der Schwede Jonas Ahlstrand (Cofidis) sowie Marcel Meisen (Kuota Lotto).

Mit Blick auf die Gesamtwertung werden der Franzose Pierrick Fedrigo (Bretagne- Séché), Anthony Geslin, Johan Le Bon (beide FDJ), Titelverteidiger Stephane Rossetto (Cofidis) sowie Nicolas Baldo und Clement Koretzky (beide Vorarlberg) versuchen, über Attacken auf den anspruchsvollen Mittelsektoren Zeit gut zu machen. Gleiches gilt für den Belgier Jerome Baugnies (Wanty-Groupe Gobert) und den Spanier Omar Fraile (Caja Rural).

Die Etappen:
Donnerstag, 4. Juni: Prolog: Laval - Lavel, 4,5km
Freitag, 5. Juni: 1. Etappe: Saint Verthevin - Changé, 184km
Samstag, 6. Juni, 2. Etappe: Saint Pierre des Nids - Lassay les Chateaux, 186km
Sonntag, 7. Juni, 3. Etappe: Colombiers du Plessis - Laval, 176km

Die Teams: FDJ, Europcar, Cofidis, Bretagne Séché, Caja Rural, Wanty Groupe Gobert, Topsport Vlaanderen, RusVelo, Vorarlberg, Kuota Lotto, Roth Skoda, Armée de Terre, Marseille 13 KTM, Roubaix Lille Metropole, Auber 93Veranclassic Ekoi, Murias Taldea, Rabobank Development, An Post Chainreaction, BKCP Powerplus, CCT Champion System


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