Herklotz wird Sechster, Sieberg landet auf sieben

Danny van Poppel gewinnt Prolog der Luxemburg-Rundfahrt

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Danny van Poppel (Trek) im Zeitfahren der Kalifornien-Rundfahrt | Foto: Cor Vos

04.06.2014  |  (rsn) – Nachdem er sich im vergangenen Jahr noch mit Platz zwei hatte begnügen müssen, war Danny van Poppel (Trek) zum Auftakt der 74. Luxemburg-Rundfahrt der Schnellste.

Der 20-jährige Niederländer gewann am Mittwochabend bei regnerischem Wetter den traditionellen 2,6 Kilometer langen Prolog durch Luxemburg-Stadt in der Zeit von 3:58 Minuten vor den beiden Luxemburgern Jempy Drucker (Wanty-Groupe Gobert/+0:03) und Alex Kirsch (Leopard Development Team/+0:04).

„Ich mag diesen Prolog. Er ist kurz und hat einen steilen Kopfsteinpflaster-Anstieg, was mir entgegenkommt. Ich habe mich gezielt auf das Rennen vorbereitet und war vor dem Start entsprechend nervös. Jetzt bin ich aber überglücklich, dass es mit dem Sieg geklappt hat“, sagte van Poppel, der zuletzt bei der Kalfornien-Rundfahrt mit drei Top Fünf-Plätzen in den Sprints zu überzeugen wusste. „Mit dem Regen war es sehr gefährlich, aber gut für mich. Ich bin ein Sprinter und deshalb ein bisschen verrückt", kommentierte er die widrigen Umstände kurz und bündig.

Auf den Plätzen vier und fünf folgten französischen Cofidis-Profis Cyril Lemoine (+0:08) und Adrien Petit (+0:11). Nach einem schwächeren Zeitfahren bei der Bayern-Rundfahrt wusste der Deutsche U23-Meister Silvio Herklotz (Stölting/+0:12) mit Platz sechs zu überzeugen, ebenso wie sein Landsmann Marcel Sieberg (Lotto Belisol/+0:12), der Siebter wurde. Dem 31-Jährigen folgten zeitgleich der Däne Michael Morkov und der Italiener Manuele Boaro (beide Tinkoff-Saxo). Der Russe Andrei Solomennikov (RusVel/+0:14) wurde Zehnter.

Bester Schweizer war Gregory Rast (Trek/+0:15), Gesamtsieger der Luxemburg-Rundfahrt 2007, auf Rang 15. Das gute Stölting-Ergebnis rundeten Nils Politt (+0:20) und Christian Mager (+0:21) auf den Positionen 19 und 21 ab.

Ordentliche Vorstellungen lieferten die Schleck-Brüder ab: Andy kam mit 27 Sekunden Rückstand auf Rang 41, sein älterer Bruder Fränk, als vorletzter der 103 Teilnehmer vor André Greipel (Lotto Belisol) gestartet, war zwei Sekunden schneller unterwegs und belegte Platz 33, zeitgleich vor dem Deutschen Meister.
Linus Gerdemann (MTN-Qhubeka), der die Luxemburg-Rundfahrt 2011 gewonnen hatte, landete mit 26 Sekunden Rückstand auf Rang 37

Mit seinem zweiten Sieg als Profi übernahm van Poppel auch die Führung in der Gesamtwertung der fünftägigen Rundfahrt, die morgen mit einer 172,6 Kilometer langen Etappe von Luxemburg nach Hesperange fortgesetzt wird.

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