Paris-Nizza: Franzose verärgert über Zeitabstände

Bouet: „Gibt es ein neues Regelwerk?"

Foto zu dem Text "Bouet: „Gibt es ein neues Regelwerk?
Maxime Bouet (Ag2R) | Foto: Cor Vos

10.03.2014  |  (rsn) – Dass aufgrund der Streckenführung ohne Bergankunft und Zeitfahren die 72. Auflage von Paris-Nizza durch Sekunden entschieden wird, ist bekannt. Deshalb sorgte der Jury-Entscheid, trotz eines Sturzes im Finale der heutigen 2. Etappe die Zeitabstände in die Gesamtwertung einfließen zu lassen, bei einigen Fahrern für Unmut, denn gelten sollte auch hier die Drei-Kilometer-Regel.

 „Gibt es ein neues Regelwerk? Zählen jetzt Zeitabstände, wenn sich auf den letzten drei Kilometern aufgrund eines Sturzes Abstände ergeben“, twitterte etwa der Franzose Maxime Bouet (Ag2r), der in Folge des Sturzes in der letzten Kurve heute elf Sekunden auf die Konkurrenz einbüßte.

Sein Landsmann Jerôme Pineau antwortete ihm, dass zumindest die beiden gestürzten Fahrer in derselben Zeit wie die erste Gruppe gewertet worden seien. „Was lernen wir daraus? Das nächste Mal muss man sich auch auf den Boden legen", schrieb der IAM-Profi,

Pineau hatte aber auch gut scherzen. Er wurde nicht aufgehalten und kam mit der ersten Gruppe ohne Zeiteinbuße ins Ziel.

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