"Falsche und lächerliche Anschuldigungen"

Ferrari bestreitet Verwicklung in Fall Armstrong

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Lance Armstrong | Foto: ROTH

13.07.2012  |  Rom (dapd). Der lebenslang gesperrte Sportarzt Michele Ferrari bestreitet seine Verwicklung in den Dopingskandal um den siebenmaligen Toursieger Lance Armstrong. "Ich bin bis heute nicht offiziell von der USADA informiert worden. Ich erfahre aus den Medien, dass die USADA eine lebenslange Sperre ausgesprochen hat. Das sind falsche und lächerliche Anschuldigungen", schrieb Ferrari auf seiner Internetseite. "Ich war nie Zeuge von Dopingaktivitäten im Team US Postal. Ich war weder bei Rennen noch in Trainingslagern."

Ob der Italiener vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen wird, blieb unklar. Der in Italien als "Dottore Epo" bekannt und bereits lebenslang gesperrte Ferrari ist einer von sechs Beschuldigten in den Untersuchungen der amerikanischen Anti-Doping-Agentur USADA.

Ferrari, der spanische Mediziner Luis Garcia del Moral und der Trainer Jose Marti waren von der USADA lebenslang gesperrt worden, da sie die Einspruchsfrist verstreichen ließen. Armstrong, sein Mentor Johan Bruyneel und der Arzt Pedro Celaya werden aller Voraussicht nach den Fall durch einen Einspruch vor ein Schiedsgericht bringen.

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