Rabobank-Trio kommt mit Glück und Geschick um Sturz herum

Gesink, Mollema und Kruijswijk reaktionsschnell in Rouen

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Robert Gesink (Rabobank) | Foto: ROTH

05.07.2012  |  Rouen – (rsn) – Das niederländische Rabobank-Trio Robert Gesink, Bauke Mollema und Steven Kruijswijk kam gestern beim Massensturz im Finale der 4. Tour-Etappe mit dem Schreck davon.

Während sich Teamkollege und Sprinter Mark Renshaw ebenso wie Weltmeister Mark Cavendish (Sky) auf der Straße wiederfanden, hatten die Klassement-Fahrer  Glück im Unglück. Alle drei reagierten blitzschnell und bremsten früh genug. „Ich musste schon richtig in die Bremse  reinhauen“, sagte Mollema, der eine gewisse Vorahnung zu haben schien. „Ich war unter den ersten 30 Fahrern und habe ein wenig Abstand zum Vordermann gelassen. Das war wohl eine gute Idee.”

Und so kann es das Rabo-Trio kaum erwarten, in den Bergen – vor allem in den Alpen vor den zahlreichen niederländischen Fans – das erste richtige Feuerwerk an Attacken zu reiten. „Gestern war das Tempo moderat. Wer will, der kann von einer langweiligen Etappe sprechen. Aber dafür werden die nächsten Wochen hart genug“, sagte Mollema.

Maarten Tjallingiis Hüftbruch wurde mittlerweile in Amersfoort operiert. „Ein schwerer Verlust für uns alle", meinte Gesink dazu. „Er hat einen großen Motor, nimmt dich aus dem Wind und beschützt dich in gefährlichen Situationen.“

Tjallingii wird die kommenden Etappen aus dem Krankenbett verfolgen. „Was soll ich tun, ich habe drei Schrauben in der Hüfte. Wann ich zurückkomme? Ich nehme Tag für Tag und habe kein Datum im Blick", erklärte der Routinier.

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