64. Österreich-Rundfahrt: Di Luca behält Gelb

Modolo siegt vor Schorn, Preidler im Bergtrikot

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Sacha Modolo (Colnago-CSF) gewinnt die 3.Etappe der Österrech-Rundfahrt. | Foto: ROTH

03.07.2012  |  (rsn)- Lokalmatador Daniel Schorn (NetApp) hat auf der 3. Etappe der Österreich-Rundfahrt (Kat. 2.HC) nur knapp seinen ersten Saisonsieg verpasst. Der 23-jährige Österreicher belegte nach 141,8 Kilometern von Kitzbühel nach Lienz hinter dem Italiener Sacha Modolo (Colnago) den zweiten Platz. Dritter wurde Modolos Landsmann Francesco Gavazzi (Astana).

"Es war ein genialer Sprint, ich habe alles richtig gemacht", meinte der 25-jährige Modolo im Ziel. Etwas enttäuscht zeigte sich der Saalfeldner Schorn, der im Anstieg zur Pustertaler Höhenstraße den Anschluss ans Feld verlor und bei der Abfahrt wieder aufschließen konnte: "Schade, so eine Chance auf einen Etappensieg bekommt man nicht jede Woche. Ich habe im Finale wegen des Gegenwindes zu lange gewartet. Gerade, als ich antreten wollte, kam Modolo an mir vorbei", so der NetApp-Sprinter.

Danilo Di Luca (Acqua & Sapone), der am Montag die Bergankunft am Kitzbüheler Horn gewonnen hatte, verteidigte seine Führung im Gesamtklassement. Dahinter folgen mit acht und elf Sekunden Rückstand der Schweizer Steve Morabito (BMC) und der Österreicher Thomas Rohregger (RadioShack-Nissan).

In der Bergwertung hat Georg Preidler (Team Type 1) die Führung übernommen. Der Österreicher hatte sich gemeinsam mit seinem Landsmann Markus Eibegger (Arbö Wels Gourmetfein), den Franzosen Florian Guillou (Besson Chaussures), Yohan Bagot (Cofidis), dem Spanier Benat Intxausti (Movistar), dem Russen Maxim Belkov (Katusha) und dem Italiener Andrea Pasqualon (Colnago) vom Feld abgesetzt und das Rennen über weite Strecken bestimmt.

Während Preidler unterwegs einige Punkte für das Bergtrikot sammelte, setzte sich sein Landsmann Eibegger mit einer späten Attacke in Szene. Erst drei Kilometer vor dem Ziel konnte der Solist vom Feld gestellt werden und es kam zum Massensprint. "Es war bitter, aber ich habe mein Team und mich wieder gut präsentiert. Ich werde weiterhin angreifen"; so Eibegger nach dem Rennen.

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