Tour: Team-Präsentation in Lüttich

BMC und Gilbert erhielten den meisten Applaus

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BMC bei der Team-Präsentation der 99. Tour de France in Lüttich | Foto: ROTH

29.06.2012  |  (rsn) – Vor dem Palais des Prince-Evêques in Lüttich stellten sich am Freitagabend die 22 Teams der 99. Tour de France dem Publikum vor. Zwei Fahrer fehlten: David Millar (Garmin-Sharp) musste wegen einer Grippe passen, soll aber am Samstag im Prolog am Start stehen. Als Ersatzmann für den 35 Jahre alten Schotten steht der Freiburger Heinrich Haussler bereit.

Einen weitaus schöneren Grund für sein fernbleiben hatte Christophe Jern (Europcar). Der Französische Zeitfahrmeister von 2011 verbrachte die Zeit bei seiner Frau, die wenige Stunden vor der Präsentation ein Kind zur Welt brachte.

Dagegen waren die beiden Top-Favoriten mit ihren vollständigen Mannschaften erschienen. Der Brite Bradley Wiggins (Sky) präsentierte sich locker und gut gelaunt. „Wir sind Favoriten, weil ich viele Rennen in diesem Jahr gewonnen hatte, aber genau aus diesem Grund – weil wir schon so erfolgreich waren – spüre ich keinen Druck“, sagte Wiggins, der mit typisch britischem Humor auf die Frage nach seinen Chancen auf den Gesamtsieg antwortete. „Wenn ich vor dem ersten langen Zeitfahren (9. Etappe) nicht wie im vergangenen Jahr auch im Krankenhaus gelandet sein sollte, wäre das gut für mich“, scherzte der 32-Jährige.

Als letzte der 22 Mannschaften wurde BMC auf die Bühne gerufen. Das US-Team mit Schweizer Wurzeln erhielt überraschend den meisten Applaus, und das aus zwei Gründen: einmal, weil mit Evans der Titelverteidiger im Aufgebot steht; zum anderen, weil seit dieser Saison Lokalmatador Philippe Gilbert für BMC fährt und trotz eines bisher enttäuschenden Frühjahrs auch für das Tour-Aufgebot nominiert wurde.

Der 29 Jahre alte Gilbert stammt aus der Umgebung von Lüttich und ist in seiner Heimat äußerst populär. Als die Tour im Jahr 2004 erstmals in Lüttich startete, war der Klassikerspezialist nicht dabei, aber acht Jahre später hofft er vor allem auf die 1. Etappe, die am Sonntag in Seraing mit einer kleinen Bergankunft endet, die Gilbert auf den Leib geschneidert ist.

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