Tour-Vorbereitung in der Sierra Nevada

Samuel Sanchez: Entwarnung von den Ärzten

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Samuel Sanchez (Euskaltel) auf der 1. Dauphiné-Etappe | Foto: ROTH

12.06.2012  |  (rsn) – Nach seinem frühen Sturz auf der 1. Etappe hat sich Olympiasieger Samuel Sanchez (Euskaltel) sieben Tage lang durch das 64. des Critérium du Dauphiné gekämpft. Der Spanier blieb zwar ohne Ergebnis, erhielt aber dennoch eine gute Nachricht. Nach einer Röntgenuntersuchung am Montag wurde festgestellt, dass sich Sanchez bei dem Unfall keinen Rippenbruch zugezogen hat, sondern nur ein Ödem an einer Rippe seiner rechten Seite.

Nach einer zweitägigen Pause wird der 34-Jährige nun in die Sierra Nevada reisen, wo er sich in einem zehntägigen Höhentrainingslager auf die Tour de France vorbereiten will. Gegenüber der Zeitung El Comercio begründete Sanchez, weshalb er die Dauphiné nach seinem Sturz nicht aufgegeben habe. „In dem Fall hätte ich in meiner Vorbereitung einen Schritt zurück gemacht und fast schon ‚Goodbye’ zur Tour sagen können. So konnte ich aber weiterfahren und habe jetzt eine Woche hohes Renn-Niveau in meinen Beinen“, so der Tour-Dritte von 2010 und letztjährige Gewinner des Bergtrikots.

In diesem Jahr will Sanchez wieder das Tour-Podium anpeilen und träumt sogar vom Gelben Trikot. Als seine schärfsten Widersacher nannte er Dauphiné-Gewinner Bradley Wiggins (Sky) und Titelverteidiger Cadel Evans (BMC). „Wiggins ist sehr stark und sein Sky-Team hoch motiviert. Und ich habe gesehen, dass auch Evans sehr gut gefahren ist“, so Sanchez.

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