69. Türkei-Rundfahrt: Gabrovski wehrt alle Angriffe ab

Renshaw bejubelt ersten Sieg im Rabobank-Trikot

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Mark Renshaw (Rabobank) gewinnt die 4. Etappe der Türkei-Rundfahrt im Sprint vor seinem Landsmann Matthew Goss (GreenEdge). | Foto: ROTH

25.04.2012  |  (rsn) – Nach rund drei erfolglosen Monaten hat es endlich geklappt: Mark Renshaw hat bei der 69. Türkei-Rundfahrt seinen ersten Sieg im Rabobank-Trikot bejubeln können. Auf der 4. Etappe über 130 Kilometer von Fethiye nach Marmaris verwies der 29 Jahre alte Australier in einem packenden Sprintduell seinen Landsmann Matthew Goss (GreenEdge) ganz knappt auf den zweiten Platz und sicherte seinem Team den bereits zweiten Tageserfolg, nachdem der Niederländer Theo Bos den Auftakt für sich entschieden hatte.

„Das war sehr knapp. Ich wusste erst sicher, dass ich gewonnen hatte, als die Jury mir das mitteilte“, kommentierte Renshaw seinen ersten Rabobank-Sieg. „Ich habe darauf warten müssen, aber jetzt passt alles. Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg."

Dritter wurde der Italiener Daniele Colli (Team Type 1) vor dem Niederländer Boy Van Poppel (United Healthcare). Platz fünf ging an Collis Landsmann Davide Vigano (Lampre-ISD), gefolgt vom Russen Alexey Tsatevitch (Katusha) und dem Franzosen Florian Vachon (Bretagne Schuller). Keiner der deutschen Sprinter schaffte den Sprung unter die besten Zehn. Der Slowene Blaz Jarc (NetApp) versuchte die Sprinter mit einer Attacke auf dem letzten Kilometer zu überraschen, wurde aber rund 200 Meter vor dem Ziel noch gestellt.

An der Spitze der Gesamtwertung gab es keine Änderungen: Der Bulgare Ivailo Gabrovski (Konya Torku) wehrte in den letzten beiden Anstiegen des Tages mehrere Angriffe der Konkurrenten problemlos ab und verteidigte sein türkisfarbenes Trikot vor dem Kasachen Alexandr Dyachenko (Astana) und seinem Landsmann Danail Andonov Petrov (Caja Rural).

In den beiden letzten Anstiegen des Tages versuchten unter anderem der Australier Adam Hansen (Lotto-Belisol), der Kasache Alexander Winokurow (Astana) und sein Teamkollege Dyachenko sowie der Franzose Romain Bardet (Ag2R) den Träger des türkisfarbenen Trikots in Verlegenheit zu bringen. Doch Gabrovski ging alle Attacken mit und geriet nie ernsthaft in Gefahr, Zeit auf die Konkurrenten einzubüßen oder gar abgehängt zu werden.

Im letzten Anstieg scheiterte Hansen mit einer weiteren Attacke, die von seinem Teamkollegen André Greipel lanciert wurde. Noch vor der Kuppe ließ sich der Sieger der 2. Etappe zurückfallen und spielte in der Entscheidung keine Rolle mehr. Die letzte Abfahrt des Tages zum Ziel in Marmaris nahm das Hauptfeld geschlossen in Angriff. Vor der letzten Kurve gut 500 Meter vor dem Ziel zog der fast zwei Meter große und 87 Kilogramm schwere Jarc nochmals davon, doch die Verfolger waren aufmerksam und stellten den NetApp-Profi kurz vor dem Ziel. Der folgende Sprint wurde zu einem Duell zwischen Renshaw und Goss, das der Rabobank-Kapitän im Foto-Finish für sich entschied.

„Die Etappe heute war schwer, als die Gruppe 12 Kilometer vor dem Ziel wieder eingeholt wurde, war das Feld zweigeteilt. Am Ende waren dann noch ca. 50 Mann vorne. Besonders Blaz Jarc ist heute sehr stark gefahren, mit seinen fast 90 Kilo kommt er wirklich gut über die Berge. Er hat dann einen Kilometer vor dem Ziel versucht zu attackieren, ist aber leider nicht durchgekommen“, kommentierte NetApp-Sportdirektor Jens Heppner.

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