Verlängert der Brite seinen Vertrag?

Columbia plant längerfristig mit Cavendish

Foto zu dem Text "Columbia plant längerfristig mit Cavendish"
Mark Cavendish (HTC-Columbia) nach seinem fünften Etappensieg bei der Tour de France 2010 Foto: ROTH

18.08.2010  |  (rsn) – Bleibt Mark Cavendish über die Saison 2011 hinaus bei HTC-Columbia? Teamchef Rolf Aldag deutete im Gespräch mit cyclingenws.com an, dass man mit dem 25 Jahre alten Briten längerfristig plane. Cavendishs Vertrag läuft Ende der kommenden Saison aus und bisher galt es als wahrscheinlich, dass er in seine Heimat zum britischen Sky-Team wechselt. Jetzt scheint eine Vertragsverlängerung bei Columbia möglich.

Die Teamleitung hat wichtige Voraussetzungen dazu geschaffen. So wurden vor einigen Wochen die Verträge mit den beiden Cavendish-Helfern Bernhard Eisel und Mark Renshaw verlängert und auch der Wittenberger Bert Grabsch bleibt zwei weitere Jahre beim US-Team, das auch künftig auf die Dienste des derzeit besten Sprinters der Welt baut und keine teuren Rundfahrtspezialisten verpflichten will.

„Wenn wir einen jungen Klassementfahrer haben, den wir entwickeln können, ist es gut, aber Geld in Rundfahrer zu investieren, die die Tour nicht gewinnen können, ist sinnlos“, erklärte Aldag. „Wenn man sich die Tour de France anschaut, war Cavendish die größte Story jenseits von Contador und Schleck. Also muss es unser Ziel sein, ihn zu unterstützen.“

Mit André Greipel verlässt ein Cavendish-Rivale das Team. Den Hürther, der zum belgischen Omega Pharma-Team wechselt, wird nicht nur der Spanier Vicente Reynes begleiten. Auch Greipel-Anfahrer Marcel Sieberg macht aus seinem Wunsch keinen Hehl, den 28-Jährigen nach Belgien begleiten zu wollen. Sieberg hat allerdings noch ein Jahr Vertrag bei Columbia. Auch der Australier Adam Hansen gilt als möglicher Wechsel-Kandidat.

Trotz der feststehenden oder möglichen Abgänge ist sich Aldag sicher, dass Cavendish auch im kommenden Jahr eine starke Helfertruppe an seiner Seite haben wird – ganz gleich, welche neue Fahrer zum Team stoßen. „Unsere Priorität ist es, die Fahrer weiter zu entwickeln, die schon bei uns sind und sie an uns zu binden. Danach können wir vielleicht schauen, das Team zu verstärken, ind em wir die entstandenden Lücken auffüllen“, sagte der 42-Jährige.

Quelle: cyclingnews.com

RADRENNEN HEUTE
  • Keine Termine