Folgt der Däne den Schlecks?

Fuglsang will nicht für Contador fahren

Foto zu dem Text "Fuglsang will nicht für Contador fahren"

Jakob Fuglsang (Saxo Bank)

Foto: ROTH

06.08.2010  |  (rsn) – Bei Saxo Bank scheint der Exodus in Richtung Luxemburg weiterzugehen. Nachdem bereits die beiden Schleck-Brüder ihren Abschied vom Riis-Rennstall angekündigt haben und auch der Australier Stuart O’Grady, die beiden Deutschen Jens Voigt und Dominik Klemmer sowie Sportdirektor Torsten Schmidt mit dem neuen luxemburgischen Team in Verbindung gebracht werden, hat nun auch der Däne Jakob Fuglsang unverhohlen Abwanderungsgelüste geäußert. Der Grund scheint ausgerechnet der neue Superstar Alberto Contador zu sein.

„Freue ich mich darauf, für Alberto Contador zu fahren? Nein, tue ich nicht“, sagte der 25-Jährige dem dänischen Ekstra Bladet. „Jetzt können sie das auf zweierlei Weise interpretieren: Ob ich nicht für ihn fahren will oder ob ich das Team verlasse.“ Fuglsang, dessen Vertrag Ende des Jahres ausläuft, kann sich offenbar nicht mit der neuen Konstellation anfreunden: „Das wäre eine seltsame Situation, in einem Jahr für Fränk and Andy zu fahren und in der darauf folgenden für Contador. Es wäre seltsam, gegen meine Freunde zu fahren", so Fuglsang am Rande der Dänemark-Rundfahrt, wo er als Titelverteidiger antritt.

Der Kletterspezialist war bei der vergangenen Tour de France in den Bergen der wichtigste Helfer von Andy Schleck, nachdem dessen Bruder aufgrund eines Sturzes auf der 3. Etappe mit Schlüsselbeinbruch aufgeben musste. Fuglsang gewann unter anderem in den vergangenen beiden Jahren die Dänemark-Rundfahrt und steht bei Saxo Bank seit Anfang 2009 unter Vertrag.

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