Nach Massensturz auf 4. Etappe der Tour de Suisse

Nur Haussler und Coyot können nicht weitermachen

Foto zu dem Text "Nur Haussler und Coyot können nicht weitermachen"
Sturz im Finale der 4. Etappe der Tour de Suisse Foto: ROTH

16.06.2010  |  (rsn) – Bis auf Heinrich Haussler (Cervélo TestTeam) und den Franzosen Arnaud Coyot (Caisse d’Epargne) können alle Fahrer, die in den gestrigen Massensturz auf der Zielgeraden in Wettingen verwickelt waren, die heutige 5. Etappe der Tour de Suisse in Angriff nehmen.

Während sich Haussler eine tiefe Fleischwunde am Ellenborgen zuzog, die mit mehreren Stichen genäht werden musste, wurde Coyot gegen die Bande gedrückt und flog bei hoher Geschwindigkeit über seinen Lenker. Zunächst hieß es, der 29-Jährige habe sich einen Hüftbruch zugezogen. Coyot bekam noch am Unfallort eine Halskrause angelegt, danach wurde er ins Krankenhaus abtransportiert. Dort bestätigte sich der erste Verdacht nicht. Stattdessen wurde ein Kahnbein- und Radiusbruch in seiner linken Hand diagnostiziert.

Die ebenfalls in Mitleidenschaft gezogenen Mark Cavendish (HTC-Columbia), Gerald Ciolek (Milram), Tom Boonen (Quick Step), Lloyd Mondory und Martin Elmiger (beide Ag2r) kamen mit Hautabschürfungen und Prellungen davon und werden das Rennen am Mittwoch fortsetzen können.

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