Rückenprobleme behoben

Wegmann startet hoffnungsvoll in die Tour de Suisse

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Fabian Wegmann (Milram) Foto: ROTH

11.06.2010  |  (rsn) - Für Fabian Wegmann (Milram) wird die Tour de Suisse (12. - 20. Juni) zu einem echten Härtetest. Der Freiburger kehrt am Samstag aus einer mehrwöchigen Rennpause zurück und will sich bei der neuntägigen Rundfahrt durch die Schweiz für die Tour de France empfehlen.

"Wenn ich vernünftig durchkomme und auf einer Etappe vorne mitmische, wird es auch mit der Tour klappen", zeigte sich der zweifache Deutsche Meister im Gespräch mit Radsport News optimistisch. "Ich freue mich auf die Tour de Suisse - ein sehr schweres Rennen, das mir zeigen wird, wo ich stehe. Ich starte jedenfalls mit großen Hoffnungen."

Nach seinem vorzeitigen, verletzungsbedingten Ausstieg auf der 8. Etappe des Giro d'Italia musste Wegmann nicht pausieren, sondern konnte täglich trainieren. "Das war auch nicht das Problem. Ich konnte nur nicht schmerzfrei bei Vollgas fahren. Vor allem im Zeitfahren und wenn ich aus dem Sattel ging, habe ich das gespürt", erklärte der 29-Jährige. Grund war eine "Verklebung des Ischiasnervs", eine Spätfolge seines Sturzes bei der letztjährigen Dauphiné, die jetzt erst von einem Physiotherapeuten in Regensburg festgestellt werden konnte.

"Ich habe mich dort mit Massagen behandeln lassen und das hat geholfen", so Wegmann, der zuversichtlich ist, dass die Probleme, die ihn mit Unterbrechungen fast ein ganzes Jahr lang plagten, nun behoben sind. Auch seine Form hat unter der dreiwöchigen Rennpause nicht gelitten. "Die ist gut, die war ja auch schon vor dem Giro gut, wie mein Sieg beim Frankfurter am Rennen am 1. Mai bewiesen hat", sagte Wegmann.

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