Österreicherin holt zweites WM-Edelmetall

Soeder: Die Silbermedaille ist eine große Genugtuung

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Christiane Soeder gewann im WM-Zeitfahren in Varese die Silbermedaille

Foto: ROTH

24.09.2008  |  (rsn) - Nach der Bronzemedaille bei der letzten WM in Stuttgart setzte Christiane Soeder am Donnerstag in Varese noch einen drauf: Die in Remscheid geborene Wienerin gewann im Zeitfahren hinter der US-Amerikanerin Amber Neben und vor der Leipzigerin Judith Arndt die Silbermedaille und bestätigte damit ihren Ruf, eine der besten Zeitfahrerinnen der Welt zu sein.

Die 33-jährige Ärztin, die im vergangenen Jahr 2007 gemeinsam mit ihrer Schwester Stefanie Mollnhauer ein Fachbuch zum Thema Frauenradsport veröffentlicht hatte, strahlte nach dem 25,15 Kilometer langen Zeitfahren: "Wahnsinn, perfekt! Ich habe mich in den letzten Tagen schon sehr gut gefühlt und auch beim Warmfahren heute hatte ich tolle Beine. Im Rennen selbst habe ich mich auf den ersten sechs Kilometern - über den ersten Berg - etwas zurückgenommen. Danach fuhr ich voll auf Angriff und das letzte Drittel war enorm schwer."

Überrascht zeigte sich Soeder über die neue Weltmeisterin: "Amber ist bekannt als ausgezeichnete Bergfahrerin. Dass sie ihren Speed auch über das Flache bekam, hat uns alle überrascht. Für mich ist diese Silbermedaille eine große Genugtuung nach den Olympischen Spielen, wo es im Zeitfahren mit Platz sieben nicht nach Wunsch gelaufen ist."

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