Scheitert´s am Geld?

CSC: Anti-Doping Programm in der Warteschleife

Von Christoph Adamietz

06.10.2006  |  Viel Lärm um nichts? Das laut Bjarne Riis "beste Anti-Doping Programm der Welt" befindet sich nach wie vor in der Warteschleife.

In Folge der möglichen Verwicklung von CSC-Kapitän Ivan Basso in den spanischen Dopingskandal hatte der dänische Teamchef vor wenigen Wochen für seine Mannschaft vollmundig ein besonders effizientes Dopingbekämpfungsprogramm angekündigt. Als ersten Schritt holte Riis mit Rasmus Damsgaard einen der führenden Anti-Doping Spezialisten Dänemarks ins Team.

Die weiteren Vorhaben von Riis scheinen aber zu ruhen, zumindest vorerst. Auch nach dem letzten Treffen zwischen Riis und Damsgaard konnte man noch immer keine konkreten Pläne und Lösungen verkünden, wie man bei der Dopingbekämpfung vorgehen wolle.

Zumindest Damsgaard ist jedoch noch optimistisch, ein gutes System zu entwickeln. ,,Wir sind noch nicht so weit gekommen, wie ich es mir erhofft hatte. Ich sehe uns trotzdem auf einem guten Weg.“

Natürlich spielt bei der Umsetzung der Pläne auch der finanzielle Aspekt eine wesentliche Rolle. ,,CSC überprüft noch sein Budget. Man will schauen, ob unser Vorhaben auch finanzierbar ist“, so Damsgaard.

Mit ins Boot nehmen wollen Riis und Damsgaard auch die Nationale Anti-Doping Agentur Dänemarks und die UCI. Vor allem die Antwort der UCI lässt aber noch auf sich warten.

Quelle: cyclingnews.com

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