Dauphiné Libéré

Entwarnung bei Gerolsteiner: Leipheimer macht weiter

Von Matthias Seng

11.06.2005  |  Sein Gelbes Trikot war Levi Leipheimer am Ende der 5. Dauphiné-Etappe zwar los, aber für die Schrecksekunden hatte bei ihm und Team Gerolsteiner ein anderes Ereignis gesorgt: Der US-Amerikaner stürzte auf der letzten Abfahrt. Zwar stand er sofort wieder auf und holte die auf Veranlassung von Lance Armstrong auf ihn wartende Verfolgergruppe noch ein. Aber da wusste noch niemand, welche Verletzungen sich der Gerolsteiner-Kapitän zugezogen hatte.

Noch am Freitag kam dann aber Entwarnung aus dem Gerolsteiner-Lager. "Ich habe gerade mit unserem Arzt gesprochen“, berichtete der Sportliche Leiter Reimund Dietzen. „Levi hat sich eine Fleischwunde und Schürfwunden am Oberschenkel zugezogen. Aber zum Glück, so die erste Untersuchung, ist nichts Gravierendes passiert.“ Leipheimer selbst hatte seinen Sportlichen Leiter schon unmittelbar nach dem Zieleinlauf beruhigen können. "Levi sagte mir, es sei nicht so wild. Er wird daher sicherlich weitermachen", kündigte Dietzen an.

Mit 2:51 Minuten Rückstand auf Spitzenreiter Landaluze startet Leipheimer als Gesamtdritter heute die Aufholjagd. "Es ist noch längst nichts entschieden“, machte Dietzen sich und seinen Fahrer Mut. „Wir werden weiter alles versuchen. Aber Levi darf jetzt nicht überziehen", warnte er im Hinblick auf die heutige Königsetappe von Albertville nach Morzine-Avoriaz mit nicht weniger als fünf Bergwertungen.

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